Mike Amiris emotionale Pariser Show: Filmglamour trifft auf Familienstolz
Adriane BoucseinMike Amiris emotionale Pariser Show: Filmglamour trifft auf Familienstolz
Mike Amiri präsentierte seine neueste Kollektion in Paris – an einem Tag glühender Hitze. Die Show markierte einen besonderen Moment, denn seine Eltern, iranische Einwanderer, besuchten zum ersten Mal die Paris Fashion Week, um die Arbeit ihres Sohnes live zu erleben. Sein Vater, sichtbar gerührt, hatte das Ausmaß des Erfolgs seines Sohnes bisher noch nie miterlebt.
Die Kollektion ließ sich vom schillernden Untergrund Los Angeles’ inspirieren und bezog starke Impulse aus zwei Kultfilmen: der neongetränkten Ästhetik von Drive sowie der scharf geschnittenen Garderobe aus American Gigolo, die Giorgio Armani entwarf. Im Mittelpunkt standen Patchwork-Lederjacken und schillernde Stoffe, ergänzt durch Amiris erste Linie feiner Schmuckstücke für zusätzlichen Glanz.
In dieser Saison setzte Amiri in seiner Schneiderei neue Akzente: Statt drapierter Jacken dominierten präzise Schulterpartien. Hochtaillierte Hosen streckten optisch die Beine, während Hemden bis zum Bauchnabel offen getragen wurden. Der Designer erklärte, dass eine Prise Sinnlichkeit perfekt zum schwülen Pariser Wetter passe.
Sein Vater spielte eine zentrale Rolle bei der Prägung seiner kreativen Vision – ein persönlicher Einfluss, der sich deutlich in den mutigen, filmreifen Entwürfen widerspiegelte.
Die Show unterstrich Amiris Entwicklung als Designer, der Filmzitate mit moderner Schneiderkunst verbindet. Die Anwesenheit seiner Eltern verlieh dem Event eine persönliche Note. Die Mischung aus Präzision und Rebellion in der Kollektion hinterließ beim Publikum einen starken Eindruck.
