16 April 2026, 22:29

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Begeisterung und Kritik beim Debüt

Ein lebendiger Plakat einer Wisconsin-Karte voller bunter Lebensmittel, beschriftet mit "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Begeisterung und Kritik beim Debüt

Erstes MERIAN Reisefestival öffnet in Wiesbaden – mit Höhen und Tiefen

Am vergangenen Wochenende hat das erste MERIAN Travel Festival im Rhein-Main Congress Center (RMCC) in Wiesbaden seine Tore geöffnet. Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung eine Mischung aus Inspiration, Diskussionen und sinnlichen Erlebnissen für Reisebegeisterte. Die Besucher entdeckten alles von lokalen Geheimtipps bis zu fernen Abenteuern – doch nicht alles verlief reibungslos.

Schon der Eintritt in das Festival gestaltete sich am ersten Tag als kleine Herausforderung. Ohne sichtbare Hinweisschilder oder Banner hatten manche Gäste Schwierigkeiten, den Veranstaltungsort zu finden. Drinnen erwartete sie dann ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen über Ziele wie Wiesbaden-Rheingau, Costa Rica, Afrika und Alaska.

Auf zwei Bühnen hielten bekannte Referenten wie Denis Scheck, die Brüder Aaron und Achill Moser, Jonas Deichmann und Verena Lugert ihre Vorträge. Neben den Diskussionen bot das Festival besondere Erlebnisse, etwa exklusive Reisen mit dem Glacier Express. Auch eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg zog Aufmerksamkeit auf sich – besonders, als die Wiesbadener Weinkönigin gemeinsam mit Lothar Backes für eine heitere Darbietung sorgte.

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Trotz des vielseitigen Programms hinterfragten einige Besucher den Mehrwert des Festivals. Die Eintrittskarten kosteten 25 Euro für einen Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket, doch Teile der Ausstellungshalle wirkten ungewöhnlich leer. Zusätzliche Gebühren für bestimmte Speisen und Getränke verstärkten bei manchen die Enttäuschung, die ein inklusiveres Erlebnis erwartet hatten.

Drei Tage lang verband das Festival Fachvorträge, interaktive Aktivitäten und kulturelle Momente. Zwar wollten die Veranstalter ein Fest für die Sinne schaffen, doch das Feedback zeigte, dass vor allem die Preispolitik und die Sichtbarkeit des Festivals verbessert werden müssten. Für künftige Auflagen könnte die Berücksichtigung dieser Punkte entscheidend sein, um die Erwartungen der Besucher zu erfüllen.

Quelle