Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselskandal - Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselskandal
Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Streit
Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Streit
Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Streit
- Dezember 2025, 16:30 Uhr
Mercedes-Benz hat sich bereit erklärt, mehr als 102 Millionen Euro zu zahlen, um den langjährigen Streit um mutmaßliche Abgasmanipulationen bei Diesel-Fahrzeugen in den USA beizulegen. Die Einigung betrifft rund 250.000 Fahrzeuge, die die gesetzlichen Schadstoffgrenzen überschritten hatten. Die meisten betroffenen Halter haben bereits Software-Updates erhalten, um das Problem zu beheben.
Der Rechtsstreit begann 2016, während Ola Källenius als Vorstandsvorsitzender das Unternehmen durch das gesamte Verfahren bis zu dessen Abschluss 2025 führte. Laut der Vereinbarung räumt Mercedes-Benz keine Schuld ein und entgeht damit einer externen Aufsicht durch US-Behörden.
Über 85 Prozent der betroffenen Fahrzeuge wurden bereits nachgerüstet. Ein neues Anreizprogramm soll nun die verbleibenden Besitzer motivieren, die notwendige Software installieren zu lassen. Das US-Justizministerium stellte 2024 seine strafrechtlichen Ermittlungen ohne Anklage ein. Die aktuelle Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der gerichtlichen Genehmigung. Mercedes-Benz hat bisher bereits mehr als 2 Milliarden Euro aufgewendet, um die Folgen des Diesel-Skandals in den USA zu bewältigen.
Mit dem Vergleich rückt Mercedes-Benz der rechtlichen Klarheit in den Diesel-Abgasaffären einen Schritt näher. Die betroffenen Fahrzeuge erhalten weiterhin Updates, während das Unternehmen weitere Strafen vermeidet. Die finanziellen Belastungen durch den Skandal belaufen sich mittlerweile auf über 2 Milliarden Euro.