Mecklenburg-Vorpommern feiert Karneval 2025 mit Rekordbeteiligung und einzigartigen Bräuchen
Philipp NetteTrotz Frost und Schnee: MV startet in die heiße Faschingszeit - Mecklenburg-Vorpommern feiert Karneval 2025 mit Rekordbeteiligung und einzigartigen Bräuchen
Karnevalsfeiern in Mecklenburg-Vorpommern erreichen diesen Monat ihren Höhepunkt
Die Festlichkeiten dauern bis Aschermittwoch an, wobei der Rosenmontag am 16. Februar den Höhepunkt bildet. Die einzigartige Mischung aus regionalen Bräuchen – von Fastnachtsdienstag bis rheinischem Karneval – lockt jedes Jahr Tausende Besucher an, darunter eine Rekordzahl junger Teilnehmer.
Der Auftakt erfolgte bereits mit dem Besuch des Landesfürstenpaares Anja I. und Marco I. vom Richtenberger Karnevalsclub bei einem Empfang in der Berliner Kanzlei am 3. Februar. Auch Sozialministerin Stefanie Drese, die mit dem Spaßvogel-Orden ausgezeichnet wurde, nimmt am "Länderratstreffen" teil – dem größten Narrenkongress Deutschlands – am Aschermittwoch, dem 18. Februar. Über 1.200 Jecken aus 68 der 89 registrierten Vereine treffen sich dazu in Waren an der Müritz.
Schon am Sonntag, dem 15. Februar, ziehen bunte Umzüge durch die Straßen: In Dömitz rollen 40 Wagen, während der Festzug in Neukalen unter dem Motto "Karneval in Neukaledonien" steht. Feldberg bleibt die einzige Stadt im Land, die am Rosenmontag einen Umzug veranstaltet – eine jahrzehntelang gepflegte Tradition. Unter den mehr als 8.000 Besuchern sind über 40 Prozent Kinder und Jugendliche.
Ein junges Talent ist die 13-jährige Celine Michaels aus Dömitz. Sie gewann kürzlich den bundesweiten Wettbewerb "Jugend im Fass" 2025 in ihrer Altersgruppe und gilt bei den Juroren bereits als eine der begabtesten jungen Karnevalsrednerinnen Deutschlands.
Nach Aschermittwoch enden die Feiern, die wochenlang von Umzügen, Büttenreden und Treffen geprägt waren. Der Rosenmontagszug in Feldberg und das "Länderratstreffen" in Waren zählen zu den Höhepunkten und ziehen sowohl erfahrene Karnevalisten als auch eine neue Generation von Teilnehmern an. Die besondere Traditionspflege der Region sorgt dafür, dass die Feiern lebendig und unverwechselbar bleiben.