Manuel Hagel will Verantwortungs-Pingpong in Baden-Württemberg beenden
Philipp NetteHagel verspricht: Kein Ping-Pong der Verantwortlichkeiten mehr - Manuel Hagel will Verantwortungs-Pingpong in Baden-Württemberg beenden
Manuel Hagel verspricht: Schluss mit dem Verantwortungs-Pingpong
Manuel Hagel verspricht: Schluss mit dem Verantwortungs-Pingpong
- Dezember 2025, 17:12 Uhr
Manuel Hagel, Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg, hat ein Ende der Kultur der Verantwortungsabschiebung versprochen. In einer jüngsten Stellungnahme kritisierte er das ständige Hin und Her zwischen den Regierungsebenen, das dazu führe, dass Probleme ungelöst blieben. Sein Versprechen ist Teil einer breiter angelegten Initiative, um unter einer künftigen CDU-geführten Landesregierung mehr Eigenverantwortung des Bundeslandes durchzusetzen.
Hagel griff an, was er als einen "endosen Kreislauf aus bürokratischen Verzögerungen und Schuldzuweisungen" bezeichnete. Allzu oft, so seine Argumentation, würden Themen zwischen Bund, Land und Justiz hin- und hergeschoben, ohne dass es zu einer klaren Lösung komme. Mit den Worten: "Erst heißt es, der Bund sei schuld, oder Europa sei schuld, dann werden die Probleme vor die Gerichte geschoben – und die Gerichte reichen sie prompt an uns zurück" beschrieb er ein Muster, das Bürger verärgere und wichtige Entscheidungen blockiere.
Hagels Aussagen skizzieren eine klare Wahlkampfstrategie für die anstehende Landtagswahl: Bürokratieabbau und die Übernahme direkter Verantwortung durch das Land. Sollte er gewählt werden, will seine Regierung verhindern, dass Probleme zwischen den verschiedenen Regierungsebenen hin- und hergereicht werden. Dieser Ansatz könnte prägen, wie Baden-Württemberg in den kommenden Jahren mit regionalen Herausforderungen umgeht.