Mannheim setzt 459.410 Euro für faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein
Adriane BoucseinMannheim setzt 459.410 Euro für faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein
Mannheim hat seine regionale Arbeitsmarktstrategie für die Förderperiode bis 2027 aktualisiert. Die städtische ESF-Arbeitsgruppe treibt das Vorhaben voran – mit einem starken Fokus auf Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit. Für lokale Beschäftigungs- und Bildungsinitiativen stehen Fördermittel in Höhe von 459.410 Euro bereit.
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) zielt darauf ab, den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Zu den Schwerpunkten gehören die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Verringerung von vorzeitigem Schulabbruch. In Mannheim wird das Programm gezielt Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Zugang zu Ausbildung und Arbeitsplätzen unterstützen.
Die Mannheimer ESF-Arbeitsgruppe koordiniert die Umsetzung der Strategie und informiert Schulen sowie Arbeitsagenturen über die Details. Weitere Informationen zum ESF+ sind online unter www.mannheim.de/esf-plus und www.esf-bw.de abrufbar.
Die 459.410 Euro für Mannheim stammen aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württembergs. Mindestens drei weitere Regionen im Land – Esslingen, Ludwigsburg und Heilbronn – erhalten für 2027 ähnliche oder höhere Fördersummen.
Die aktualisierte Strategie wird in den kommenden Jahren die Investitionen in den Mannheimer Arbeitsmarkt lenken. Schulen, Bildungsträger und Arbeitsagenturen können sich über die ESF-Arbeitsgruppe zu den Fördermöglichkeiten informieren. Im Mittelpunkt des Programms bleibt die Schaffung fairer Chancen für unterrepräsentierte Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.






