04 January 2026, 10:30

Ludwigsburgs *„GiG“* kämpft um Überleben nach Sperrung des Otto-Konz-Wegs

Ein Restaurant entlang einer Straße mit Bäumen im Hintergrund.

Ludwigsburgs *„GiG“* kämpft um Überleben nach Sperrung des Otto-Konz-Wegs

Beliebtes Ludwigsburg Restaurant kämpft mit hohen Verlusten nach Sperrung der Zufahrtsstraße

Ein beliebtes Restaurant in Ludwigsburg leidet unter schweren finanziellen Einbußen, nachdem die Hauptzufahrt durch einen umgestürzten Baum blockiert wurde. Die Sperrung des Otto-Konz-Wegs Anfang September zwang das „GiG – Dining in the Green“ zu Personalabbau und Absagen von Veranstaltungen – ein Ende der Einschränkungen ist vorerst nicht in Sicht.

Auslöser der Probleme war ein Baum, der nach starkem Regen im Bereich Fischerwäldle auf den Otto-Konz-Weg stürzte. Die Behörden sperrten die Straße umgehend für den gesamten Verkehr und begründeten dies mit akuten Sicherheitsrisiken. Selbst nach der Beseitigung des Baums blieb die Route gesperrt, da die umliegenden Waldflächen weiterhin instabil sind.

Für Radfahrer und Besucher des nahegelegenen Freibads sowie des Restaurants wurden Umleitungen ausgeschildert. Doch der Inhaber, Jack Khano, verzeichnet einen drastischen Rückgang der Gästezahlen. Allein im September mussten vier bis fünf Veranstaltungen abgesagt werden. Die finanziellen Verluste belaufen sich Schätzungen zufolge auf 15.000 bis 20.000 Euro für September und 20.000 bis 30.000 Euro für Oktober.

Die Personalplanung musste schnell angepasst werden: Zwei Teilzeitkräfte wurden entlassen, eine weitere auf eine Minijob-Stelle umgestellt, und die Arbeitszeiten der verbleibenden Mitarbeiter wurden reduziert. Die Stadt räumt die Härten ein, betont jedoch, dass der Schutz der Öffentlichkeit Vorrang vor der Freigabe der Straße habe.

Noch steht eine fachliche Bewertung aus, wann der Weg wieder sicher befahrbar ist. Aktuelle Schätzungen deuten auf Mitte Januar 2026 hin, ein verbindlicher Zeitplan liegt jedoch noch nicht vor.

Die anhaltende Sperrung des Otto-Konz-Wegs setzt das Restaurant weiter unter Druck: Die Umsätze brechen ein, und das Personal ist ausgedünnt. Bis die Sicherheitsbedenken ausgeräumt sind, bleibt dem Betrieb nichts anderes übrig, als auf Umwege und eingeschränkte Erreichbarkeit zu setzen. Einen konkreten Termin für die Wiedereröffnung hat die Stadt bisher nicht genannt.