23 December 2025, 07:00

Ludwigsburg setzt weiterhin auf digitale Lösungen für das Parken

Ein Parkplatz voller Autos in Reihen

Ludwigsburg setzt weiterhin auf digitale Lösungen für das Parken

Ludwigsburg setzt weiterhin auf digitale Parklösungen

Ludwigsburg bleibt bei digitalen Lösungen für das Parken

  1. Dezember 2025

Ludwigsburg hat seinen Vertrag mit PayByPhone für mobiles Parken verlängert. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die Stadt ab 2026 einen Teil der Kosten auf die Nutzer:innen umlegt. Autofahrer:innen müssen künftig mit zusätzlichen Gebühren rechnen, wenn sie ihr Parkticket über die App oder per SMS bezahlen.

Bisher übernimmt Ludwigsburg die Servicegebühren für das mobile Parken, sodass Nutzer:innen ohne Aufschlag zahlen können. Das ändert sich ab dem 1. Januar 2026: Dann fällt eine Gebühr von 15 Prozent auf jede Parksitzung an, die mehr als drei Euro kostet. Sessions bis drei Euro sowie Monatskarten bleiben gebührenfrei.

Durch den Wegfall der städtischen Zuschüsse für diese Gebühren erwartet die Stadt im Jahr 2025 eine Ersparnis von rund 100.000 Euro. Trotz der Änderung können Autofahrer:innen weiterhin klassische Parksäulen nutzen, die Kartenzahlungen (auch kontaktlos) und Bargeld akzeptieren. Der mobile Service bietet jedoch zusätzlichen Komfort – Nutzer:innen können Parksitzungen bequem von unterwegs starten, verlängern oder beenden, ohne Münzgeld oder einen Gang zum Automaten.

Der Ausschuss für Mobilität und Umwelt billigte die Umstellung, ohne dass dabei eine konkrete Verantwortliche oder ein Verantwortlicher namentlich genannt wurde. PayByPhone bleibt auch unter den angepassten Bedingungen für die Abwicklung des Systems zuständig.

Ab 2026 zahlen Nutzer:innen des mobilen Parkens in Ludwigsburg eine Gebühr für Sessions über drei Euro. Ziel der Änderung ist es, die städtischen Ausgaben zu senken, während bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten erhalten bleiben. Die herkömmlichen Bezahlmethoden an den Parksäulen bleiben unverändert.