11 January 2026, 16:55

Lörrach setzt auf Fuß- und Radverkehrsstrategie 2030 für nachhaltige Mobilität

Gebäude mit wenigen Fahrradfahrern auf der Straße.

Lörrach setzt auf Fuß- und Radverkehrsstrategie 2030 für nachhaltige Mobilität

Lörrach erweitert seine Verkehrsplanung, indem es die bestehende Radstrategie 2025 zu einer umfassenderen Fuß- und Radverkehrsstrategie 2030 ausbaut. Der aktualisierte Ansatz konzentriert sich auf die Verbesserung von Fuß- und Radwegen in der gesamten Stadt. Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić betont die Bedeutung einer sicheren und nachhaltigen Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger.

Die neue Strategie wurde kürzlich in einem Fortschrittsbericht im Ausschuss für Umwelt und Technik erörtert. Zu den zentralen Projekten gehören der Bau kombinierter Fuß- und Radwege, etwa eine Verbindung zwischen Hauingen und dem neuen Zentralkrankenhaus, die bis 2026 fertiggestellt werden soll. Weitere Maßnahmen umfassen die Verbreiterung des Gehwegs am Heimathafen, die Aufwertung der Westpendlerroute sowie die Einrichtung von Radspuren entlang der Eulerstraße.

Auch die Hartmattenstraße soll zu einer ausgewiesenen fahrradfreundlichen Straße umgestaltet werden. Besonders im Fokus steht die barrierefreie Fußgängerinfrastruktur, vor allem im Umfeld von Schulen und dem Krankenhaus. Allerdings gestaltet sich die Umsetzung aufgrund der seit Oktober geltenden Haushaltssperre herausfordernd. Um dennoch voranzukommen, setzt Lörrach auf kostengünstige, aber wirkungsvolle Maßnahmen. Anwohner, lokale Initiativen und Interessenvertreter werden die weiteren Planungsphasen mitgestalten.

Ziel der überarbeiteten Strategie ist ein besser vernetztes und zugängliches Verkehrsnetz. Trotz finanzieller Einschränkungen bleibt die Stadt entschlossen, bis 2030 zentrale Verbesserungen umzusetzen. Der endgültige Plan hängt dabei von der weiteren Bürgerbeteiligung und den verfügbaren Haushaltsmitteln ab.