Linke fordert radikale Wende: Wie Deutschland die Wohnungsnot noch stoppen kann
Adriane BoucseinLinke fordert radikale Wende: Wie Deutschland die Wohnungsnot noch stoppen kann
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – Linke warnt vor „sozialer Bruchlinie“
Die Wohnungskrise in Deutschland hat sich weiter verschärft, während die Linke vor einer wachsenden „sozialen Bruchlinie“ warnt. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Partei, kritisiert die Reaktion der Bundesregierung als völlig unzureichend. Sie fordert nun dringende Maßnahmen, um bundesweit mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Lay bezeichnete den aktuellen Wohnungsmangel als dramatisch – landesweit fehlten mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Die Zahl der 2021 fertiggestellten Neubauten nannte sie „beschämend“ und verlangte sofortige Investitionen in den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau.
Zu ihren Forderungen gehört ein groß angelegtes Bauprogramm unter direkter Führung der Bundesregierung. Lay besteht darauf, dass der Fokus auf Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen liegen muss. Zudem prangerte sie die seit Langem überfälligen Fördergelder für den gemeinnützigen Wohnungsbau an, die die Regierung zwar immer wieder ankündige, aber nie umsetze.
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat zwar eigene Vorschläge vorgelegt, doch Lay wies diese als unzureichend zurück. Stattdessen drängt sie auf einen entschlosseneren Kurs, um die eskalierende Krise in den Griff zu bekommen.
Die Forderungen der Linken kommen zu einer Zeit, in der der Druck auf dem Wohnungsmarkt weiter steigt. Lays Pläne setzen auf direkte staatliche Eingriffe, um den Bau zu beschleunigen und die Engpässe zu verringern. Ohne schnelles Handeln, warnt sie, werde sich die Kluft zwischen Nachfrage und Angebot weiter vergrößern.






