Lebensgefährliches Train-Surfen: Jugendlicher riskiert auf Regionalzug alles
Adriane BoucseinLebensgefährliches Train-Surfen: Jugendlicher riskiert auf Regionalzug alles
Ein Jugendlicher brachte sich in Lebensgefahr, indem er auf einem Regionalzug zwischen Freiburg im Breisgau und Weil am Rhein "Train-Surfen" betrieb. Der Vorfall ereignete sich am Montag, dem 16. Februar 2026, gegen 19:50 Uhr. Die Behörden warnen seitdem eindringlich vor den tödlichen Risiken eines solchen Verhaltens.
Ein Fahrgast bemerkte den Jugendlichen zunächst, als dieser auf der Kupplung am Ende des Zuges saß. Der besorgte Reisende alarmierte umgehend den Zugführer.
Als der Zug in Efringen-Kirchen hielt, sah der Fahrer, wie der Jugendliche absprang und weglief. Der Zugführer stellte den jungen Mann zur Rede und forderte ihn auf, herunterzukommen, doch der Teenager flüchtete vom Tatort.
Die Bundespolizei hat sich inzwischen zu Wort gemeldet und betont die extremen Gefahren des "Train-Surfens". Zwar liegen keine öffentlich zugänglichen genauen Zahlen zu schweren oder tödlichen Unfällen seit 2020 vor, doch das Eisenbahn-Bundesamt und polizeiliche Datenbanken erfassen solche Vorfälle systematisch.
Der Vorfall hat zu erneuten Warnungen vor den lebensbedrohlichen Folgen des "Train-Surfens" geführt. Die Polizei ruft die Bevölkerung weiterhin dazu auf, auf derartige leichtsinnige Handlungen zu verzichten. Die Identität des Jugendlichen ist weiterhin unbekannt, während die Ermittlungen der Behörden laufen.






