Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig endet mit überfüllten Zügen und Chaos
Bernhardine RörrichtLange Nacht der Museen in Halle und Leipzig endet mit überfüllten Zügen und Chaos
Tausende Besucher bei der gemeinsamen Langen Nacht der Museen in Halle und Leipzig – Rückreise endet im Chaos
Die diesjährige gemeinsame Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockte Tausende Besucher an. Beide Städte präsentierten ihre kulturellen Highlights – von historischen Sammlungen bis hin zu exklusiven Führungen. Doch für viele endete der Abend mit Frust auf dem Heimweg.
Zu den beliebtesten Orten zählten in Halle das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte. In Leipzig öffneten das Grassimuseum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste mit Sonderausstellungen und Führungen ihre Türen.
Das Ticket für die Museumsnacht beinhaltete die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen. Doch auf der Rückfahrt gab es Probleme: Nach der Ausfall einer S3-Verbindung strömten die Fahrgäste in den folgenden S5-Zug in Richtung Halle-Trotha.
Der S5 war hoffnungslos überfüllt – Menschen drängten sich in jeden verfügbaren Winkel. Da die nächste Verbindung erst in über einer Stunde fahren sollte, saßen Dutzende gestrandet am Leipziger Hauptbahnhof fest. Viele mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen oder sich nach Alternativen umsehen.
Trotz der Transportprobleme blieb die Lange Nacht der Museen ein gut besuchtes Event. Die Veranstalter betonten den Erfolg des kulturellen Programms in beiden Städten. Doch die überfüllten Züge hinterließen bei manchen Besuchern einen bitteren Nachgeschmack auf dem Heimweg.






