Landtagswahl in Baden-Württemberg: CDU überholt Grüne – Würth fordert schwarz-grüne Zukunft
Philipp NetteWürth prophezeit den Niedergang der FDP im Südwesten - Landtagswahl in Baden-Württemberg: CDU überholt Grüne – Würth fordert schwarz-grüne Zukunft
Die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März steht im Fokus, da aktuelle Umfragen eine Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse zeigen. Die CDU hat die Grünen überholt, während die rechtspopulistische AfD hinter den beiden großen Parteien zurückliegt. Unterdessen hat der Milliardär und Unternehmer Reinhold Würth, einst ein treuer FDP-Wähler, die Schwächephase seiner früheren Partei scharf kritisiert und seine Vision für die künftige Landesregierung dargelegt.
Die politische Landschaft Baden-Württembergs war schon immer von ungewöhnlichen Bündnissen geprägt. Seit 2016 regiert eine historische grün-schwarze Koalition – Deutschlands erste "schwarz-grüne" Regierung – unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). In den Jahrzehnten zuvor dominierte die CDU das Land nach seiner Gründung 1952, unterbrochen nur von großen Koalitionen mit der SPD in den 2010er-Jahren. Die Wahl 2021 bestätigte das aktuelle Bündnis, doch nun liegen in den Umfragen die Christdemokraten vor den Grünen.
Reinhold Würth, einer der bekanntesten Industriellen des Landes, hat sich in letzter Zeit als scharfer Kritiker der FDP positioniert. Der einstige Wechselwähler wirft der Partei vor, seine frühere Unterstützung sei "verschwendet" gewesen, und sagt ihr das baldige Verschwinden aus Landtags- und Bundespolitik voraus. Selbst der Einzug ins Parlament könnte für die Liberalen künftig schwierig werden. Stattdessen spricht er sich für den CDU-Politiker Manuel Hagel als nächsten Ministerpräsidenten aus.
Für die Zukunft erwartet Würth einen Machtwechsel in Stuttgart. Er hält eine erneute schwarz-grüne Koalition für die beste Lösung und setzt damit auf die Führungsstärke der CDU an der Seite der Grünen.
Die Wahl am 8. März wird zeigen, ob die CDU ihren Vorsprung in den Umfragen halten kann. Für die FDP geht es um den Verbleib im Landtag, während die AfD weiterhin hinter den beiden Spitzenparteien liegt. Würths Befürwortung einer schwarz-grünen Koalition unterstreicht die Möglichkeit einer weiteren Amtszeit unter einer ähnlichen Regierungskonstellation.






