16 April 2026, 20:29

Kunst als Protest: Wie Postkarten aus Berlin iranische Frauen unterstützen

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder des Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Kunst als Protest: Wie Postkarten aus Berlin iranische Frauen unterstützen

"Postkarten für den Iran": Eine Kunstaktion für Solidarität und Unterstützung

Eine neue Kampagne unter dem Namen Postkarten für den Iran ist gestartet, um Spenden und Aufmerksamkeit für die Menschen im Iran zu sammeln. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg initiierte das Projekt und brachte 22 Künstler:innen zusammen, die mit dem Verkauf von Postkarten iranische Frauen und lokale Journalist:innen unterstützen wollen.

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Die Idee entstand, als Rothenberg seine künstlerischen Fähigkeiten einsetzen wollte, um Iraner:innen in Not zu helfen. Er wandte sich an Kolleg:innen, darunter die Fotografin Chiara Baluch, die sich begeistert der Aktion anschloss. Jeder Postkartensatz kostet 22 Euro – der gesamte Erlös kommt direkt den Bedürftigen zugute.

Bereits in den ersten Tagen nach dem Start wurden über 100 Sätze verkauft. Rothenberg steht kurz davor, die Empfängerorganisation festzulegen und arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass das Geld die richtigen Menschen erreicht. Zudem hofft er, dass das Projekt die Verbindungen zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften stärkt.

Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, ist überzeugt, dass selbst kleine Initiativen wie diese sinnvolle Veränderungen bewirken können. Das erste Ziel der Kampagne ist es, sowohl finanzielle Mittel als auch globale Aufmerksamkeit für die anhaltenden Kämpfe im Iran zu mobilisieren.

Das Projekt Postkarten für den Iran stößt bereits auf große Resonanz – allein in den ersten Tagen wurden über 100 Sätze verkauft. Die Einnahmen sollen iranischen Frauen und Journalist:innen zugutekommen, während die Aktion weiterhin durch Kunst Solidarität fördert. Rothenberg und sein Team konzentrieren sich nun darauf, die Gelder effektiv zu verteilen.

Quelle