24 April 2026, 04:25

Kubicki kandidiert für FDP-Vorsitz und lehnt AfD-Kooperation strikt ab

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text, der die Partei bewirbt.

Kubicki kandidiert für FDP-Vorsitz und lehnt AfD-Kooperation strikt ab

FDP-Vizechefs Wolfgang Kubicki bewirbt sich um den Parteivorsitz

Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Vorsitzender, hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz bekannt gegeben. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs steht die Stärkung liberaler Werte und die klare Abgrenzung von rechtsextremer Politik. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Partei intern über ihre Haltung zur Zusammenarbeit mit extremistischen Gruppen wie der AfD diskutiert.

Kubicki betonte, die FDP müsse kompromisslos zu ihren Prinzipien stehen. Ihre Stärke habe die Partei stets aus der Verteidigung ihrer Kernwerte bezogen – nicht aus einer Rechtsverschiebung. Jeder Versuch, die FDP in diese Richtung zu drängen, werde sie laut Kubicki in den Abgrund führen.

Der Kandidat schloss jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus: weder Koalitionen noch die Annahme von Unterstützung oder die Befürwortung ihrer Vorhaben. Dennoch lehnte er die Idee einer formalen "Brandmauer" gegen die Rechtspopulisten ab.

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Kubicki unterstrich zudem, dass seine Politik nicht von der möglichen Zustimmung der AfD abhängen werde. Sein Ziel sei es, die politische Mitte zu stärken und den Liberalismus in all seinen Facetten zu verteidigen. Die Äußerungen folgen innerparteilicher Kritik an seinen jüngsten Aussagen zum Umgang mit dem Rechtsextremismus.

Mit seiner Bewerbung setzt Kubicki ein klares Zeichen: Keine Kooperation mit Extremisten. Die Zukunft der FDP, so seine Überzeugung, liege darin, ihren liberalen Wurzeln treu zu bleiben. Seine Haltung markiert den Auftakt einer Debatte über den künftigen Kurs der Partei vor der anstehenden Vorstandswahl.

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