Kretzschmar: Vogel bisher 'immer ein bisschen Pech'
Kretzschmar: Vogel bisher „immer ein bisschen pechgeplagt“
Vorschau Bei der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen peilt die deutsche Nationalmannschaft das Halbfinale an. Lucie-Marie Kretzschmar, Tochter der HBL-Legende Stefan Kretzschmar, bewertet die Chancen des DHB-Teams und spricht über Emily Vogel, die besonders im Fokus steht.
Artikel Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft geht mit großen Zielen in die WM 2025. Nach dem Gewinn der Silbermedaille beim letzten Turnier will das Team nun weiterkommen und ins Halbfinale einziehen. Den Auftakt bestreitet die Mannschaft am Mittwoch in Stuttgart gegen Island.
Als neue Kapitänin führt Antje Döll die Auswahl an – sie übernimmt die Rolle von Emily Vogel. Diese, nun von Führungsaufgaben entlastet, kann sich voll auf ihre Leistung konzentrieren. Rückhalt gibt es zudem durch die stark aufspielenden Torhüterinnen Sarah Wachter und Katharina Filter, die beide in Topform sind.
Als Schlüsselspielerin gilt die rechte Außen Nina Engel, deren Beiträge in Abwehr und Angriff entscheidend sein werden. Lucie-Marie Kretzschmar prognostiziert unterdessen einen souveränen Einzug in die Hauptrunde und rechnet mit einem Weiterkommen des Teams.
Gleichzeitig hofft Kretzschmar, dass Deutschland diesmal das Viertelfinale übersteht und sogar um eine Medaille kämpfen kann. Die Entschlossenheit des Teams ist spürbar – besonders nach der knappen 20:23-Niederlage gegen Norwegen im letzten Finale.
Der erste Prüfstein für die DHB-Auswahl ist das Spiel gegen Island in Stuttgart. Mit erfahrenen Spielerinnen und einer starken Torhüterriege geht Deutschland als ernstzunehmender Titelanwärter ins Turnier. Das erklärte Ziel: das Halbfinale – als logische Steigerung zur Silbermedaille des Vorjahres.