20 February 2026, 23:17

Kopfstoß bei Faschingsfeier: 17-Jähriger verletzt Teenager schwer

Drei Polizisten in Einsatzausrüstung, einschließlich Helmen und Gasmasken, gehen eine Straße mit einer blauen Wand, Rohren und einem Strommast mit Drähten im Hintergrund hinunter, unter einem sichtbaren Himmel.

Kopfstoß bei Faschingsfeier: 17-Jähriger verletzt Teenager schwer

Gewalttat bei Karnevalsfeier in Äpfingen: 17-Jähriger verletzt Jugendlichen durch Kopfstoß

Bei einer Faschingsveranstaltung in Äpfingen ist es am Sonntag zu einem gewaltsamen Zwischenfall gekommen. Ein 17-jähriger Junge soll einem anderen Teenager mit einem Kopfstoß schwerwiegende Zahnverletzungen zugefügt haben. Sicherheitskräfte griffen sofort ein, bevor die Polizei hinzugezogen wurde, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Der Vorfall ereignete sich während der Faschingsfeierlichkeiten in dem kleinen Ort in Baden-Württemberg. Augenzeugen berichteten, dass der ebenfalls 17-jährige Tatverdächtige dem Opfer ins Gesicht gestoßen habe, wobei Teile der Vorderzähne ausgeschlagen wurden. Das vor Ort eingesetzte Sicherheitspersonal schritt unverzüglich ein und alarmierte die Behörden.

Beamte des Polizeireviers Biberach trafen kurz darauf ein und führten den Verdächtigen von der Veranstaltung ab. Mittlerweile haben sie Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. Das Opfer wurde medizinisch versorgt, über seinen weiteren Gesundheitszustand liegen jedoch keine näheren Angaben vor.

Der Vorfall fällt in eine Phase erhöhter Wachsamkeit der Polizei während der Karnevalszeit. Bereits 2026 hatten Beamte gezielte Verkehrskontrollen in der Nähe von Faschingsveranstaltungen durchgeführt, darunter 172 Fahrzeugkontrollen allein in Heilbronn. Dabei wurden alkoholisierte und unter Drogeneinfluss stehende Fahrer ermittelt, teilweise wurden Fahrzeuge sichergestellt. Zudem kam es zu vereinzelten Aggressionsdelikten, etwa Angriffen auf Polizeikräfte bei Umzügen in Neckargemünd und Heidelberg, wo Verdächtige festgenommen wurden – viele von ihnen stark betrunken. Trotz dieser Vorfälle berichtete das Innenministerium, dass der überwiegende Teil der Feiern mit über 500.000 Teilnehmern friedlich verlaufen sei und es nur wenige größere Störungen gegeben habe.

Dem Tatverdächtigen droht nun ein Verfahren wegen Körperverletzung, während das Opfer sich von seinen Verletzungen erholt. Die Polizei betonte erneut ihr Engagement für die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen und setzt darauf, während der Karnevalszeit eine Balance zwischen notwendigen Kontrollen und der festlichen Stimmung zu wahren. Mit Fortschreiten der Ermittlungen werden weitere Updates zum Fall erwartet.

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