Kölner Dom feiert mit über 1.000 Jecken den Start in die Karnevalssaison
Bernhardine RörrichtKölner Dom feiert mit über 1.000 Jecken den Start in die Karnevalssaison
Über 1.000 Karnevalsbegeisterte versammelten sich am Kölner Dom zum traditionellen Vorfasten-Gottesdienst
Am Mittwoch strömten mehr als 1.000 Karnevalsfans in den Kölner Dom, um am traditionellen Gottesdienst vor der Fastenzeit teilzunehmen – der offiziellen Eröffnung der Kölner Karnevalssaison. Trotz eisiger Temperaturen zog das Ereignis zahlreiche Besucher an. Im Inneren der Kathedrale trafen die neu ernannten Karnevalstrios mit den Feiernden zu einem besinnlichen Moment zusammen, bevor die ausgelassenen Festlichkeiten beginnen.
Der jährlich am Mittwoch vor der Fastenzeit abgehaltene Gottesdienst vereinte Mitglieder der Karnevalsgesellschaften und ihre Anhänger. Fahnenträger der dem Festausschuss angeschlossen Gruppen führten den Zug in den Dom an. Ihre Anwesenheit unterstrich die tief verwurzelten Traditionen des Kölner Karnevals.
In diesem Jahr nahmen die frisch gekürten Trios – der Kölner Karnevalsprinz, der Kölner Bauer und die Kölner Jungfrau – gemeinsam mit dem Kinderprinzentrio an der Messe teil. Ihre Teilnahme markierte den Beginn ihrer offiziellen Pflichten, wobei viele wohl bereits an die bevorstehenden Aufgaben dachten. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festausschusses, beschrieb den Gottesdienst als Gelegenheit, um Segen zu erbitten und innezuhalten, bevor die Feiern die Stadt in Beschlag nehmen. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung von Zusammenhalt und Gemeinschaft. Trotz klirrender Kälte zeigte die hohe Besucherzahl, wie sehr die Kölner ihrem Karneval verbunden sind. Die Messe verband Tradition mit Vorfreude und setzte den Ton für die kommenden Festwochen.
Mit dem Abschluss des Vorfasten-Gottesdienstes im Kölner Dom sind die neu ernannten Trios und die Besucher nun bereit für die Karnevalssaison. Mit über 1.000 Teilnehmern festigte die Veranstaltung die langjährige Tradition der Stadt. In den nächsten Wochen werden die Feiern weitergehen – getragen vom Gemeinschaftsgefühl, das bereits beim Gottesdienst spürbar war.