19 March 2026, 16:33

Kerstin Krieglstein bleibt weitere sechs Jahre Rektorin der Uni Freiburg

Ein blauer Kreis mit einer weißen Umrandung und einem Stern, umgeben von einem weißen Ring mit "Universelle Universität" in blau, über fettem schwarzem Text, der "Die Zukunft ist hier." liest.

Kerstin Krieglstein bleibt weitere sechs Jahre Rektorin der Uni Freiburg

Kerstin Krieglstein ist für eine zweite Amtszeit zur Rektorin der Universität Freiburg wiedergewählt worden. Ihre neue, sechsjährige Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2026 und folgt auf eine deutliche Unterstützung durch Senat und Universitätsrat. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die Hochschule sich auf zentrale Herausforderungen vorbereitet – von technologischen Umbrüchen bis hin zu gesellschaftlichem Wandel.

In Krieglsteins erster Amtszeit wurden wegweisende Initiativen ins Leben gerufen, darunter Projekt4D – Vier Dimensionen digitaler und didaktischer Entwicklung. Dieses Programm trieb die Digitalisierung der Lehre voran und etablierte neue Lernformate. Ihr Führungsstil zeichnete sich zudem durch die Brückenbildung zwischen akademischer Forschung und der breiten Öffentlichkeit aus.

Aktuell steht die Universität vor drängenden Problemen, etwa der Aufarbeitung jüngster Fälle sexualisierter Gewalt im Zusammenhang mit einem ehemaligen Mitarbeiter. Externe Expert:innen unterstützen die Hochschule dabei, Schutzmaßnahmen zu verstärken und die Betreuung der Betroffenen zu verbessern.

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Für die kommenden Jahre wird Krieglsteins strategischer Plan die Schwerpunkte Forschung, internationale Partnerschaften und den Ausbau digitaler Bildung setzen. Ein zentrales Element ihrer neuen Amtszeit wird die Umsetzung der Zukunftsagenda sein – ein Rahmenkonzept, das die langfristige Entwicklung der Universität lenken soll.

Die Wiederwahl verlängert Krieglsteins Führung bis zum 30. September 2032. Zu ihren Zielen gehören die Stärkung der Forschungsleistungen der Universität, die Förderung globaler Kooperationen sowie die Anpassung an den rasanten technologischen Wandel. Gleichzeitig wird die Hochschule interne Herausforderungen angehen, mit besonderem Fokus auf Präventionsmaßnahmen und Unterstützungssysteme.

Quelle