Karfreitag 2024: Strenge Regeln für Tanz, Musik und öffentliche Feste in Berlin und Brandenburg
Bernhardine RörrichtKarfreitag 2024: Strenge Regeln für Tanz, Musik und öffentliche Feste in Berlin und Brandenburg
Karfreitag bleibt einer der strengsten "stillen Feiertage" Deutschlands – neben dem Volkstrauertag und dem Totensonntag. Sowohl Berlin als auch Brandenburg setzen an diesem Tag strenge Auflagen für Musik, Tanz und öffentliche Veranstaltungen durch, um eine besinnliche Atmosphäre zu wahren.
In Berlin gelten klare Vorgaben: Von 4:00 Uhr morgens bis 21:00 Uhr am Karfreitag sind öffentliche Tanzveranstaltungen verboten. Zudem gelten die üblichen Sonntagsruheregeln. Musikdarbietungen in Gastronomiebetrieben mit Alkoholausschank sind vollständig untersagt, ebenso wie öffentliche Sportevents mit musikalischer oder unterhaltender Untermalung.
Noch strikter geht Brandenburg vor: Der Tanzverbot für die Öffentlichkeit erstreckt sich hier von Mitternacht am Karfreitag bis 4:00 Uhr am Karsamstag – und betrifft insbesondere Lokale mit Alkoholausschank, in denen über den reinen Speise- und Getränkeausschank hinaus Veranstaltungen stattfinden. Auch Freiluftveranstaltungen, Umzüge und öffentliche Unterhaltungsangebote sind von Mitternacht bis Mitternacht untersagt. Selbst Sportveranstaltungen in der Öffentlichkeit unterliegen laut dem Brandenburgischen Feiertagsgesetz einem pauschalen Verbot.
Kulturministerin Manja Schüle verteidigt die Regelungen. Die gesetzlich verankerten Ruhetage kämen allen zugute, so die Ministerin – sie förderten Besinnung und Erholung.
Die Einschränkungen bedeuten: Kein öffentlicher Tanz, kaum Musik, keine großen Menschenansammlungen – weder in Berlin noch in Brandenburg. Gaststätten und Veranstalter müssen ihre Pläne anpassen, um die Vorgaben einzuhalten. Die Regeln sollen den ernsten Charakter des Feiertags bewahren.






