16 April 2026, 00:34

Kaiser besucht PCK-Raffinerie nach US-Sanktionsbefreiung für Rosneft-Tochter

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Parks und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text.

Kaiser besucht PCK-Raffinerie nach US-Sanktionsbefreiung für Rosneft-Tochter

Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, wird an diesem Dienstag die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder besichtigen. Ihr Besuch folgt einer kürzlichen Entscheidung der USA, deutsche Tochterunternehmen von Rosneft dauerhaft von Ölsanktionen auszunehmen. Die Raffinerie spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung Berlins und der umliegenden Regionen mit Kraftstoff und Heizöl.

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Die PCK-Raffinerie liegt nordöstlich von Berlin und beliefert ein großes Gebiet. Sie stellt essenzielle Produkte wie Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl für Teile der Hauptstadt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und sogar für den Westen Polens bereit. Kaiser erkennt seit Langem ihre strategische Bedeutung an.

Bereits im Februar nahm sie an der PCK-Taskforce teil, wo sie die Wichtigkeit des Standorts für die regionale Energiesicherheit betonte. Nun erfolgt ihr Besuch nur wenige Wochen, nachdem das US-Finanzministerium bestätigt hat, dass deutsche Rosneft-Tochtergesellschaften künftig nicht mehr von amerikanischen Ölsanktionen betroffen sein werden. Die Ausnahmeregelung soll die Energieversorgung in der Region stabilisieren.

Kaisers Termin ist für Dienstag, 13:00 Uhr, angesetzt. Die genauen Tagesordnungspunkte wurden noch nicht bekannt gegeben, doch dürften die Gespräche sich auf den Betrieb der Raffinerie und ihre zukünftige Stabilität angesichts der Sanktionenentlastung konzentrieren.

Die Befreiung von den US-Sanktionen beseitigt eine große Unsicherheit für die PCK-Raffinerie. Kaisers Besuch unterstreicht die anhaltende Aufmerksamkeit der Bundesregierung für die Bedeutung des Standorts bei der regionalen Kraftstoffversorgung. Die Entscheidung sichert den weiteren Betrieb ab, ohne dass wegen der russischen Verbindungen mit Strafen gerechnet werden muss.

Quelle