26 June 2026, 14:21

K+S revolutioniert Energieversorgung mit direktem Windstrom für Kalibergwerk

Ab August: Strom direkt aus dem Windpark für das K+S Werra-Werk

K+S revolutioniert Energieversorgung mit direktem Windstrom für Kalibergwerk

K+S setzt auf Erneuerbare: Windpark speist direkt in Werra-Werk ein

Der Düngemittel- und Spezialchemiekonzern K+S hat einen wichtigen Schritt in Richtung erneuerbare Energien unternommen: Erstmals wird ein Kalibergwerk in der Region teilweise mit Windstrom versorgt – und das ohne Umweg über das öffentliche Netz. Zwei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 11,4 Megawatt beliefern ab August das Werra-Verbundwerk des Unternehmens.

Die beiden Turbinen stehen nördlich von Philippsthal an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen und gehören dem Hamburger Infrastrukturinvestor MPC Capital. Der dort erzeugte Strom fließt direkt in die Produktion von Düngemitteln und anderen Chemikalien. Bei Volllast decken die Anlagen etwa zehn Prozent des aktuellen Strombedarfs des Werks ab. Über das ganze Jahr gerechnet sollen sie rund drei Prozent des Gesamtstromverbrauchs liefern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

K+S investierte einen mittleren sechsstelligen Betrag in den Netzanschluss, der technisch innerhalb weniger Wochen realisiert wurde. Durch die direkte Belieferung durch MPC Capital entfällt die Nutzung des öffentlichen Stromnetzes vollständig – das steigert die Effizienz und entlastet das lokale Netz im Werra-Tal.

Wie Dr. Jens Christian Keuthen, Vorstandsmitglied von K+S, betonte, passe das Projekt zur Unternehmensstrategie, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Die direkte Windstromversorgung verringere die Abhängigkeit von externen Energiequellen und unterstütze die langfristigen Nachhaltigkeitsziele des Standorts.

Quelle