27 March 2026, 12:36

Jugendkongress in Friedrichshafen diskutiert nachhaltige Zukunft der Bodenseeregion

Schwarz-weißes Foto einer Gruppe von Kindern, die auf Stühlen sitzen und vor einem See stehen, mit Bäumen, Pflanzen, Hügeln und Wolken im Hintergrund, beschriftet mit "1940er Kinder am See."

Jugendkongress in Friedrichshafen diskutiert nachhaltige Zukunft der Bodenseeregion

Am 4. April 2025 trafen sich 110 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Lehrkräfte in Friedrichshafen zum Jugendkongress der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). Die Veranstaltung brachte 13 Schulen aus der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg unter dem Motto Lebenswerte Bodenseeregion zusammen. Im Mittelpunkt standen Diskussionen über Nachhaltigkeit und die Zukunft des grenzüberschreitenden Raums.

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Der Kongress bildete den vorläufigen Abschluss der IBK-Initiative Lebenswerte Bodenseeregion. Die Jugendlichen präsentierten eigene Projektideen für eine nachhaltigere Region und diskutierten diese direkt mit Politikerinnen und Politikern. Zu den Gästen zählten Sandra Boser, Staatssekretärin im baden-württembergischen Kultusministerium, Denise Neuweiler, Bildungsdirektorin des Kantons Thurgau, Klaus Tappeser, Präsident des Regierungspräsidiums Tübingen, sowie Luca Wilhelm Prayon.

Boser beteiligte sich an Gesprächen über die Einführung eines Schulfachs Klimabildung und den Ausbau des Bio-Angebots in Mensen. Neuweiler lobte den Kongress für seine starke Ausrichtung auf Jugendbeteiligung, während Tappeser die Notwendigkeit einer reibungslosen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit betonte. Die Bildungsarbeitsgruppe der IBK wertete die Veranstaltung im Nachgang als Erfolg und hob besonders die interaktiven Formate und die Einbindung von Politikerinnen und Politikern hervor.

Die Planung für den nächsten Jugendkongress 2026 hat bereits begonnen. Die Veranstaltung bot jungen Menschen eine Plattform, um ihre Visionen für die Bodenseeregion mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu teilen. Die IBK-Initiative wird fortgesetzt, weitere Diskussionen und Projekte sind in den kommenden Jahren geplant. Die Organisatoren wollen die Ergebnisse dieses Jahres als Grundlage für die nächste Auflage nutzen.

Quelle