29 June 2026, 02:24

IKEA setzt auf kompakte Filialen – und revolutioniert seinen Einzelhandel

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA setzt auf kompakte Filialen – und revolutioniert seinen Einzelhandel

IKEA passt seine Einzelhandelsstrategie an und setzt künftig auf kleinere Filialen. Damit reagiert der Möbelkonzern auf einen schwächelnden Markt und erschließt Gebiete, in denen große Standorte nicht realisierbar sind. Die kompakteren Läden verbinden stationären Verkauf mit Online-Bestellungen.

Die erste dieser kleineren IKEA-Filialen hat bereits in Ingolstadt, Bayern, eröffnet. Weitere sollen in ganz Deutschland und international folgen. Die neuen Standorte werden durchschnittlich rund 2.950 Quadratmeter umfassen – deutlich weniger als die herkömmlichen 35.000-Quadratmeter-Märkte.

Die Filialen dienen als Ausstellungsräume und Beratungszentren. Kunden können dort etwa 2.650 sofort mitnehmbare Artikel sowie 1.000 Musterstücke zur Bestellung begutachten. Der Großteil der Käufe wird jedoch weiterhin online für die Lieferung nach Hause getätigt. Allein in Deutschland erwirtschaftet IKEA mit Online-Verkäufen fast 1,5 Milliarden Euro – etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes im Land.

Peter Jelkeby, Deutschland-Chef von IKEA, bestätigte, dass die künftige Expansion auf dieses kleinere Format ausgerichtet wird. Das Unternehmen plant zunächst die Eröffnung von 20 solchen Filialen weltweit, weitere sollen folgen.

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Der neue Ansatz verbindet stationären und digitalen Handel. Die kleineren Läden ermöglichen IKEA den Eintritt in neue Märkte und passen sich veränderten Kaufgewohnheiten an. Die Strategie baut auf die wachsenden Online-Umsätze auf, während gleichzeitig die Präsenz in den Innenstädten erhalten bleibt.

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