Historischer Grenzstein zwischen Deutschland und der Schweiz nach 180 Jahren wiederhergestellt
Bernhardine RörrichtHistorischer Grenzstein zwischen Deutschland und der Schweiz nach 180 Jahren wiederhergestellt
Ein historischer Grenzstein zwischen Deutschland und der Schweiz ist nach einem Bruch restauriert worden – über 180 Jahre nach seiner Aufstellung. Der reparierte Markierungsstein mit der Nummer 98 wurde im Rahmen einer offiziellen Feier auf dem St. Chrischona wieder an seinem Platz eingesetzt. Er gehört zu einem 22 Kilometer langen Grenzabschnitt, der seit mehr als fünf Jahrhunderten nahezu unverändert geblieben ist.
Der Stein ist einer von 223 Markierungen, die die Grenze zwischen den beiden Nachbarländern Deutschlands definieren. Im Laufe der Zeit hatte er Schäden davongetragen und war schließlich zerbrochen. Bei der Restaurierung wurde das gebrochene Fragment auf eine stabile Betonbasis gesetzt und mit Kupferstiften befestigt.
Die Zeremonie fand auf dem St. Chrischona statt, einem Ort entlang der seit Langem bestehenden Grenze. Die Grenzlinie selbst ist seit den frühen 1500er-Jahren fast identisch geblieben, was die Steine zu einem dauerhaften Symbol der regionalen Geschichte macht.
Mit dem nun wiederhergestellten und an seinem Platz befindlichen Grenzstein bleibt die Demarkationslinie auch für künftige Generationen klar erkennbar. Die Restaurierung stellt sicher, dass dieses kleine, aber bedeutende Stück Geschichte weiterhin als Teil des 223 Steine umfassenden Netzes besteht, das Deutschland und die Schweiz voneinander trennt. Der Bundeskanzler Deutschlands hat die Bedeutung dieser Grenzsteine für die deutsch-schweizerischen Beziehungen betont.