Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband
Mahmut UllmannHessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband
Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) einen Förderbescheid über 150.000 Euro bewilligt. Die Mittel überreichte Innenminister Roman Poseck offiziell im Haus des Heimat in Wiesbaden. Das Geld soll die Arbeit der Organisation bei der Bewahrung der Geschichte deutscher Vertriebener, Aussiedler und Spätaussiedler unterstützen.
Der Bund der Vertriebenen dokumentiert über seinen Landesverband Hessen die Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Neuaufbau. Er organisiert Begegnungen, pflegt kulturelle Traditionen und fördert den Austausch zwischen Betroffenen. Der Verband steht in Trägerschaft des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimat.
Ein Teil der Förderung fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die überregionale Projekte koordiniert und lokale Gruppen unterstützt. Minister Poseck bezeichnete die Mittel als mehr als nur finanzielle Hilfe – sie stünden für ein Bekenntnis zu Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Förderung sichere die Kontinuität von Einrichtungen, die diese Geschichte lebendig halten.
Vertreter betonten, dass die Bewahrung dieses Erbes konkrete Taten erfordere – nicht nur Worte. Die Gelder sollen den langfristigen Betrieb absichern und die Rolle des Verbandes in Hessen stärken.
Die 150.000 Euro stärken die Handlungsfähigkeit des Bundes der Vertriebenen bei der Fortführung seiner Arbeit. Sie kommen der Verwaltung, kulturellen Initiativen und Bildungsprojekten zugute. Mit der Förderung unterstreicht das Land seine fortwährende Verantwortung, dieses Kapitel der Geschichte zu würdigen und zu dokumentieren.






