11 May 2026, 04:25

Hertha BSC triumphiert in Unterzahl – 16-Jähriger schreibt 2.-Liga-Geschichte

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes, der auf einem grünen Fussballfeld sitzend eine T-Shirt und eine Kette trägt, mit zwei Personen hinter ihm.

Hertha BSC triumphiert in Unterzahl – 16-Jähriger schreibt 2.-Liga-Geschichte

Hertha BSC sichert sich dramatischen 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth in der 2. Bundesliga – trotz fast gesamter Spielzeit in Unterzahl

Trotz eines Platzverweises und fast 60 Minuten mit nur zehn Mann auf dem Platz feierte Hertha BSC einen spektakulären 2:1-Erfolg gegen Greuther Fürth. Das Spiel schrieb zudem Geschichte: Der 16-jährige Kennet Eichhorn wurde zum jüngsten Torschützen der Ligageschichte. Unterdessen verabschiedete sich Verteidiger Toni Leistner emotional vom Verein, nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde.

Die Partie nahm für Hertha eine frühe Wende, als Josip Brekalo in der 32. Minute die Rote Karte sah. Gezwungen, fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl zu spielen, hielt die Mannschaft stand und ging durch Eichhorns cleveren Treffer in Führung. Der Teenager, der hier seinen Stempel aufdrückte, täuschte Reno Münz mit einer schnellen Körperfinte aus und vollendete aus zehn Metern eiskalt.

Eichhorns Tor brach einen 37 Jahre alten Rekord: Mit 16 Jahren, 9 Monaten und 13 Tagen ist er nun der jüngste Torschütze der 2. Bundesliga – ganze 52 Tage jünger als Gunther Reeg, der den Bestwert 1985 aufstellte. Michael Cuisance erhöhte auf 2:0, ehe Noel Futkeu in der 88. Minute den Anschlusstreffer für Fürth erzielte. Nach dem Spiel taufte Mannschaftskollege Fabian Reese Eichhorn scherzhaft zum „Finten-König aus Brandenburg“ und prophezeite ihm eine glänzende Zukunft.

Abseits des Platzes kündigte Hertha BSC einen größeren Umbruch im Kader an: Fünf Spieler, darunter Leistner, werden den Verein verlassen. Sichtbar überrascht von der Entscheidung, bedankte sich der Verteidiger bei den Fans mit den Worten „Berlin ist blau-weiß“ – eine Anspielung auf seine Vergangenheit beim Stadtrivalen 1. FC Union Berlin. Der Klub deutete an, dass er künftig möglicherweise eine neue Rolle jenseits des aktiven Spiels übernehmen könnte.

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Der Sieg hält Herthas Aufwärtstrend in der 2. Bundesliga aufrecht, während Eichhorns Rekordtreffer als historischer Höhepunkt der Saison gilt. Nun richtet sich der Fokus auf den Neuaufbau – Leistners Abschied markiert dabei das Ende einer Ära für mehrere langjährige Spieler. Seine nächsten Schritte bei Hertha sind zwar noch unklar, doch eine Verbindung zum Verein in anderer Funktion scheint wahrscheinlich.

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