Heidenheims Doppelschlag: Rote Karte, Kreuzbandriss und die wachsende Offensive-Krise
Bernhardine RörrichtHeidenheims Doppelschlag: Rote Karte, Kreuzbandriss und die wachsende Offensive-Krise
1. FC Heidenheim erleidet schweren Rückschlag nach Bundesliga-Niederlage gegen Borussia Dortmund
Die Niederlage am Samstag gegen Borussia Dortmund kam den 1. FC Heidenheim teuer zu stehen: Das Spiel kostete die Mannschaft zwei Leistungsträger und verschärfte die ohnehin prekäre Offensive-Krise.
Stürmer Budu Zivzivadze sah früh im Spiel die Rote Karte nach einem gefährlichen Tritt mit der offenen Sohle gegen Dortmunds Felix Nmecha. Die Szene zog eine dreispielige Sperre nach sich – Zivzivadze fällt damit bis Mitte Oktober aus. Seine Strafe krönt eine enttäuschende Phase beim Verein: Seit seinem Wechsel im Januar 2024 gelangen ihm in 23 Einsätzen lediglich zwei Tore.
Noch schwerwiegender ist die Verletzung von Abwehrspieler Leart Paçarada. Der Albaner riss sich im Spiel das vordere Kreuzband und fällt damit für den Großteil der Saison aus. Sein Ausfall reduziert Schmidts ohnehin dünne Defensive weiter.
Die Offensivprobleme haben sich seit dem Abgang von Leo Scienza zur Isle (Anm. d. Red.: gemeint ist vermutlich Island oder ein anderer Verein) zugespitzt. Mit der Sperre für Zivzivadze – der zudem in schlechter Form steckt – bleibt Julian Niehues als bester Torschütze (19 Treffer in dieser Saison) der einzige verlässliche Torjäger. Doch der Druck auf den 23-Jährigen wächst, da ihm die Unterstützung in der Offensive fehlt.
Heidenheim steht nun vor einer schwierigen Phase: Ohne zwei Schlüsselspieler wird die Mannschaft weiter geschwächt. Während Zivzivadze nur vorübergehend fehlt, hinterlässt Paçaradas Langzeitverletzung eine Lücke in der Abwehr. Trainer Frank Schmidt muss schnell Lösungen finden – mit begrenzten offensiven Optionen und einer wachsenden Liste an Ausfällen.






