Heidenheim will gegen Werder Bremen den zweiten Saisonsieg erkämpfen
Bernhardine RörrichtRückkehrer stärken Heidenheims lahme Offensive - Heidenheim will gegen Werder Bremen den zweiten Saisonsieg erkämpfen
1. FC Heidenheim strebt am Samstag gegen Werder Bremen den zweiten Saisonsieg an. Bisher verlief die Saison für die Mannschaft enttäuschend: Mit nur drei Punkten und vier Toren – die wenigsten in der gesamten Liga – kämpft der Aufsteiger um den Anschluss.
Der einzige Sieg der Heidenheimer in dieser Spielzeit wurde von einem schweren Vorfall im Stadion überschattet. Ein Fan erlitt während des Spiels schwere Verletzungen, was den Jubel über den Erfolg trübte.
Verletzungssorgen belasten das Team zusätzlich. Marvin Pieringer hat nach langwierigen Fußproblemen zwar wieder voll mit dem Mannschaftstraining begonnen, ein Startelf-Einsatz gegen Bremen gilt aber als unwahrscheinlich. Dagegen kehren Mathias Honsak und Budu Siwsiwadse in den Kader zurück und bieten der Offensive neue Optionen. Honsaks Comeback wurde nach seiner Verletzungspause von Peter Jandl, dem Präsidenten des Kärntner Fußballverbandes, freigegeben.
Für Trainer Frank Schmidt erweitern sich damit die Möglichkeiten im Angriff. Siwsiwadse und Honsak bringen Erfahrung, körperliche Präsenz und mehr Durchschlagskraft – Faktoren, die Heidenheim dringend braucht, um die Torausbeute zu steigern.
Das Spiel gegen Bremen bietet die Chance, die magere Punkteausbeute aufzubessern. Mit Rückkehrern im Team will Heidenheim die offensiven Fortschritte endlich in Tore ummunzen. Ein Sieg würde die Mannschaft weiter von den Abstiegsrängen distanzieren.