30 January 2026, 05:35

Heidelberg Pharma erreicht Meilenstein mit Takeda in ADC-Studie

Ein aufgeschlagenes Buch mit schwarzem Hintergrund und goldener Schrift, das den Text 'pharmacopola, rvm officina, eo dem rondeletio' zeigt und unten Wasserzeichen aufweist.

Heidelberg Pharma erreicht Meilenstein mit Takeda in ADC-Studie

Heidelberg Pharma erhält Meilensteinzahlung von Takeda nach Start einer Phase-I/II-Studie

Heidelberg Pharma hat eine Meilensteinzahlung vom japanischen Pharmakonzern Takeda erhalten, nachdem der erste Patient in einer klinischen Studie der Phase I/II behandelt wurde. Die Studie untersucht einen Antikörper-Wirkstoff-Konjugat-(ADC)-Kandidaten, der auf Heidelberg Pharmas ATAC-Technologie basiert. Unternehmenschef Dr. Dongzhou Jeffery Liu begrüßte den Fortschritt als "wichtigen Schritt nach vorn".

Die Zahlung spiegelt Takedas Vorantreiben eines auf ATAC basierenden Wirkstoffkandidaten wider und markiert einen operativen Erfolg über die eigene Pipeline von Heidelberg Pharma hinaus. Damit steigt die Gesamtzahl der ATAC-basierten Kandidaten in der klinischen Entwicklung auf drei: zwei stammen aus internen Programmen des Unternehmens, einer entsteht in Partnerschaft.

Erste Ergebnisse nach der Verabreichung des ADC – der ein Toxin aus dem Knollenblätterpilz nutzt – zeigen vielversprechende Ansätze. Tests ergaben relativ hohe Wirkstoffkonzentrationen bei den Patienten sowie starke Ansprechraten, darunter vollständige Remissionen bei zwei der vier behandelten Personen.

Dr. Liu übernahm die Geschäftsführung kurz vor Weihnachten und wechselte von dem Partnerunternehmen Huadong Medicine zu Heidelberg Pharma. Seit seiner Ernennung gab es keine weiteren Änderungen in der Führungsetage; das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf den Ausbau seiner ATAC-Technologieplattform.

Die Meilensteinzahlung unterstreicht Takedas Engagement für das ATAC-Programm. Mit nun drei Kandidaten in klinischen Studien gewinnt Heidelberg Pharmas Technologie zunehmend an Fahrt. Weitere Updates werden mit dem Fortschreiten der Studien erwartet.