Hazel Brugger will Deutschlands Eurovision-Fluch mit Humor und Selbstvertrauen brechen
Bernhardine RörrichtHazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger will Deutschlands Eurovision-Fluch mit Humor und Selbstvertrauen brechen
Am Samstag findet das deutsche Eurovision-Vorentscheid statt – moderiert von Hazel Brugger und Barbara Schöneberger. Brugger, die den Wettbewerb bereits in Basel präsentiert hat, bringt nun ihren Humor und ihre Zuversicht in die deutsche Vorauswahl ein.
Ihrer Meinung nach liegen die jüngsten Misserfolge des Landes am Überdenken – und das will sie ändern.
Brugger findet es ironisch, dass sie nach der Co-Moderation des Eurovision-Finals nun den nationalen Vorentscheid leitet. Doch ihr Hauptanliegen ist es, die Einstellung Deutschlands zum Wettbewerb zu verändern. Jahrelang trat das Land mit Pessimismus an und landete regelmäßig auf den hinteren Plätzen – 2019, 2020, 2021, 2022 und 2023 sogar auf dem letzten Platz, gefolgt von Rang 12 im Jahr 2024 und Platz 15 im vergangenen Jahr.
Als Beispiel für gelungene Spontanität verweist sie auf Lena Meyer-Landruts Sieg 2010. Ihr natürlicher, entspannter Auftritt mit Satellite in Oslo bleibt ein Höhepunkt – ein krasser Gegensatz zu späteren, überplanten Beiträgen. Brugger plädiert dafür, dass Deutschland weniger rechnen und mehr Selbstvertrauen zeigen sollte.
Ihr Ziel ist klar: Die Freude am Wettbewerb zurückbringen. Gemeinsam mit Schöneberger will sie Schwung in die Vorauswahl bringen – und vielleicht sogar Deutschlands Eurovision-Schicksal wenden.
Der Vorentscheid wird am Samstag ausgestrahlt, moderiert vom Duo Brugger und Schöneberger. Ihr Ansatz setzt auf Leichtigkeit und Selbstbewusstsein, eine bewusste Abkehr von früheren Strategien. Ob dieser Kurswechsel die deutsche Niederlagenserie beenden wird, bleibt abzuwarten.






