24 December 2025, 23:06

Handwerkskammer Freiburg schickt politischen Adventskalender an Landtags-Kandidaten

Ein Banner mit dem Text "Heritage Motor Center" und einer Abbildung eines Autos.

Handwerkskammer Freiburg schickt politischen Adventskalender an Landtags-Kandidaten

Ein ungewöhnlicher Adventskalender findet in diesem Jahr seinen Weg zu politischen Kandidatinnen und Kandidaten in Südbaden. Die Handwerkskammer Freiburg hat eine Sonderausgabe für die Landtagswahl 2026 gestaltet, bei der sich hinter jedem Türchen eine zentrale Forderung der Handwerksbetriebe der Region verbirgt. Mit der Aktion will die Kammer die Anliegen von 16.000 lokalen Unternehmen – und landesweit 140.000 – in der vorweihnachtlichen Zeit ins Zentrum der politischen Debatte rücken.

Hinter den 24 Türchen des Kalenders verbergen sich 26 politische Forderungen, die alle darauf abzielen, die Zukunft des baden-württembergischen Handwerks zu sichern. Zu den dringendsten Themen gehören Bürokratieabbau, die Bewältigung des Fachkräftemangels und die Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen. Auch die Modernisierung der Infrastruktur und die Beschleunigung der Digitalisierung stehen weit oben auf der Agenda.

Jeder Kalender wird an Kandidatinnen und Kandidaten im Kammerbezirk Freiburg verschickt, wobei die Namen der Empfänger nicht bekannt gegeben werden. Das Titelbild zeigt Handwerkerinnen und Handwerker verschiedener Gewerke und unterstreicht damit die Vielfalt und wirtschaftliche Bedeutung des Sektors. Kammerpräsident Christof Burger betonte, dass die Initiative die politische Diskussion in einer Zeit beleben solle, in der die Aufmerksamkeit oft auf die Feiertagsvorbereitungen gerichtet sei. Doch über den Wahlkampf hinaus solle die Kampagne die Themen dauerhaft auf der Agenda halten. Die Organisatoren erwarten von der nächsten Landesregierung konkrete Schritte, um die Herausforderungen des Handwerks anzugehen – sowohl während des Wahlkampfs als auch nach der Wahl.

Der Adventskalender dient als direkter Appell an die Kandidatinnen und Kandidaten und erinnert an die Bedeutung des Handwerks. Mit 16.000 Betrieben allein in Südbaden fordert die Kampagne politische Weichenstellungen, die Wachstum und Stabilität der Branche fördern. Die Hoffnung ist, dass diese Forderungen noch lange nach der Wahl die Entscheidungen prägen werden.