Hamburger Museum für Geschichte feiert 100 Jahre als kulturelles Gedächtnis der Stadt
Philipp NetteHamburger Museum für Geschichte feiert 100 Jahre als kulturelles Gedächtnis der Stadt
Hamburgs Museum für Geschichte (MHG) feiert am 28. August 2022 sein 100-jähriges Jubiläum. Als eine der größten städtischen Geschichtseinrichtungen Europas dient es als kollektives Gedächtnis der Stadt – es bewahrt einzigartige Artefakte und zeichnet Hamburgs Entwicklung über die Jahrhunderte nach.
Eröffnet wurde das Museum am 13. August 1922 an seinem heutigen Standort am Holstenwall. In den vergangenen 100 Jahren hat es sich zu einem zentralen kulturellen Ort entwickelt, der Geschichte durch Objekte und ihre vernetzten Geschichten greifbar macht.
Ein umfassendes Modernisierungsprojekt startete 2015, unterstützt durch 36 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Die Maßnahmen sollen die Barrierefreiheit für Besucher verbessern, den Komfort erhöhen und die Dauerausstellung neu gestalten. Das Gebäude selbst wird behutsam und denkmalgerecht umgestaltet, um seinen Charakter zu bewahren.
Zum Jubiläum präsentiert das MHG zwei Sonderausstellungen: "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" zeigt vielfältige Blickwinkel auf die Museumsgeschichte. "Eine Stadt in Farbe" hingegen widmet sich Hamburgs visueller Vergangenheit. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet am Sonntag, dem 28. August, ein Museumsfest mit kostenlosem Eintritt für alle Besucher.
Die Jubiläumsveranstaltungen unterstreichen die Rolle des MHG als Bewahrer und Vermittler Hamburgs kulturellen Erbes. Mit modernisierten Räumen und neuen Ausstellungen will das Museum künftig noch mehr Menschen erreichen – und bleibt zugleich der historische Wächter der Stadt.






