Grüne und CDU liefern sich heißen Wahlkampf um Baden-Württembergs Zukunft
Philipp NetteKampagne im Remote-Duell - Parteien treffen sich beim Stammtisch - Grüne und CDU liefern sich heißen Wahlkampf um Baden-Württembergs Zukunft
Der Wahlkampf für die Landtagswahl in Baden-Württemberg erreicht seinen Höhepunkt, während die Parteien ihre traditionellen Aschermittwochsveranstaltungen abhalten. Bei der Abstimmung am 8. März 2023 werden die Grünen und die CDU als Hauptkonkurrenten um das Amt des Ministerpräsidenten antreten. Die Kandidaten nutzen diese Veranstaltungen, um Anhänger zu mobilisieren und politische Gegner zu kritisieren.
Die Grünen, 1980 aus der Anti-Atomkraft- und Friedensbewegung hervorgegangen, regieren das Land seit 2011 – zunächst in einer Koalition mit der SPD, später mit der CDU. Ihr Fokus liegt weiterhin darauf, Klimaziele mit wirtschaftlichem Wachstum und moderner Infrastruktur in Einklang zu bringen.
Die Veranstaltung der Grünen in Biberach wird vom Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und dem amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann angeführt. Unterstützt werden sie von den Parteivorsitzenden Ricarda Lang und Joschka Fischer. Die Partei hat sich von ihren aktivistischen Wurzeln zu einer prägenden politischen Kraft in der Region entwickelt.
Die größte Veranstaltung der CDU findet in Fellbach statt, mit dem Landesvorsitzenden Manuel Hagel und Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Unterdessen wird der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch in Ludwigsburg sprechen, begleitet vom Bundesgeschäftsführer Tim Klüssendorf.
Der FDP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke wird in Karlsruhe zu seinen Anhängern sprechen. Die Linke hat ihre Veranstaltungen aufgeteilt: Gregor Gysi tritt in Pforzheim auf, während Parteichef Jan van Aken bereits in Stuttgart aufgetreten ist. Bei der AfD-Versammlung in Sindelfingen werden der Spitzenkandidat Markus Frohnmaier und der Landesvorsitzende Emil Sänze erwartet.
Diese Veranstaltungen markieren den Endspurt vor dem Wahltag, bei dem jede Partei versucht, die Wähler in einem eng umkämpften Rennen für sich zu gewinnen.
Die Aschermittwochsveranstaltungen unterstreichen die Intensität des Wahlkampfs vor der Abstimmung am 8. März. Mit den Grünen und der CDU als führenden Anwärtern wird das Ergebnis die politische Ausrichtung des Landes für die nächsten fünf Jahre bestimmen. Beide Parteien setzen nun darauf, ihre Wählerbasis zu mobilisieren, bevor die Bürger an die Urnen gehen.






