Grüne feiern Wahlsieg in Baden-Württemberg mit Mini-Brezel-Tattoos
Mahmut UllmannWarum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne feiern Wahlsieg in Baden-Württemberg mit Mini-Brezel-Tattoos
Eine kleine, aber ungewöhnliche Feier fand am Sonntag auf der Wahlparty der Grünen in Stuttgart statt. Nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg ließen sich einige Kampagnenhelfer den Moment mit bleibenden Erinnerungen verewigen. Ein Tätowierer stach winzige Brezeln auf Freiwillige wie Svenja und Frieda Fiedler – als Teil eines vor der Wahl geschlossenen Pakts.
Die Brezel-Tattoos waren ein Versprechen mehrerer Wahlkampfmitarbeiter vor der Abstimmung: Sollten die Grünen gewinnen, würden sie sich die kleinen Motive als Andenken stechen lassen. Die Tradition blieb dabei auf Baden-Württemberg beschränkt und verbreitete sich nicht in andere Regionen.
Cem Özdemir, der Wahlgewinner der Partei, verzichtete auf das Angebot. Er hatte zuvor scherzhaft erwähnt, man klebe schließlich keine Aufkleber auf einen Ferrari – eine Bemerkung, die manche als spielerische Ablehnung von Tattoos deuteten. Trotz des lockeren Wortwechsels stand die Tätowiermaschine für alle bereit, die sich ein Motiv wünschten.
Die winzigen Brezeln sind nun ein dauerhaftes Symbol für den Erfolg der Kampagne – zumindest für diejenigen, die sich beteiligten.
Der Wahlsieg in Baden-Württemberg hinterließ bei einigen der engagiertesten Grünen-Unterstützer buchstäblich Spuren. Während Özdemir darauf verzichtete, bleiben die Tattoos eine skurrile Fußnote des Wahlkampfs. Die Maschine für die Motive steht weiterhin bereit, doch weitere Termine wurden bisher nicht angekündigt.






