Großbrand auf Freiburger Kompostanlage: Stundenlange Löscharbeiten nach Selbstentzündung
Adriane BoucseinGroßbrand auf Freiburger Kompostanlage: Stundenlange Löscharbeiten nach Selbstentzündung
Großbrand auf Kompostanlage in Freiburg
Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf einer Kompostierungsanlage in Freiburg ein großes Feuer aus. Gegen 11:25 Uhr geriet ein Haufen aus zerkleinertem Pflanzenabfall auf der Deponie Eichelbuck in Brand. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Der Brand erfasste einen Komposthaufen von etwa 10 mal 20 Metern Fläche und bis zu sechs Metern Höhe. Nach Angaben der Behörden könnte sich das organische Material durch Gärungsprozesse selbst entzündet haben – ein Phänomen, das als Selbstentzündung bekannt ist.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Größe und Hitze des Haufens schwierig. Schweres Gerät, darunter zwei Radlader und ein Bagger mit Greifarm, wurde eingesetzt, um das brennende Material zu verteilen. Dadurch konnten die Einsatzkräfte tiefer liegende Schichten erreichen und die glimmenden Abfälle kühlen.
Rund 45 Feuerwehrleute – sowohl Berufs- als auch Freiwillige – waren im Einsatz. Mehrere Tanklöschfahrzeuge pendelten zwischen der Brandstelle und der Wasserentnahmestelle, da der Brand eine anhaltende Bekämpfung erforderte. Erst gegen 20 Uhr konnte das Feuer schließlich gelöscht werden.
Der Vorfall zeigt die Risiken auf, die mit großflächigen Kompostierungsanlagen verbunden sind. Zwar wurden keine Verletzten gemeldet, doch der Brand band erhebliche Kräfte. Die Behörden werden voraussichtlich die Sicherheitsvorkehrungen für ähnliche Einrichtungen überprüfen.






