Grischa Prömel vor emotionalem Wechsel zum VfB Stuttgart – doch das Gehalt blockiert
Bernhardine RörrichtGrischa Prömel vor emotionalem Wechsel zum VfB Stuttgart – doch das Gehalt blockiert
VfB Stuttgart lotet Transfer von Grischa Prömel aus
Der VfB Stuttgart zeigt Interesse an einer Verpflichtung von Grischa Prömel. Der zentrale Mittelfeldspieler, dessen Vertrag bei der TSG Hoffenheim in diesem Sommer ausläuft, könnte ablösfrei wechseln. Doch die Gehaltsforderungen des 28-Jährigen sollen die Verhandlungen derzeit blockieren. Ein möglicher Wechsel hätte für Prömel auch persönlichen Charme: Der in Stuttgart-Cannstatt geborene Profi würde in seine Heimatstadt zurückkehren.
Prömels starke Leistungen für Hoffenheim in dieser Saison haben seine Attraktivität auf dem Transfermarkt gesteigert. Zwar ist die genaue Zahl seiner Einsätze nicht bekannt, doch seine Tore und Vorlagen haben die Aufmerksamkeit mehrerer Vereine geweckt. Der VfB Stuttgart, frischgebackener DFB-Pokal-Sieger, wird bereits seit Längerem mit dem Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht.
Ein Wechsel zu den Schwaben hätte für Prömel besonderen emotionalen Wert. Der in Cannstatt geborene Spieler pflegt enge Bindungen zur Region und hat Freunde, die den Verein unterstützen. Medienberichten zufolge scheuen die Stuttgarter jedoch vor seinen Gehaltsvorstellungen zurück, was eine Einigung bisher verhindert.
Die Situation wird zusätzlich durch die Zukunft von Stuttgarts aktuellem Stammspieler im defensiven Mittelfeld, Angelo Stiller, verkompliziert. Nach großem Interesse europäischer Top-Klubs im vergangenen Sommer könnte auch Stiller am Saisonende nach einer neuen Herausforderung suchen. Sein möglicher Abgang würde eine Lücke im Stuttgarter Mittelfeld hinterlassen und den Bedarf an Verstärkungen erhöhen.
Trotz dieser Perspektive bleiben Prömels hohe Gehaltsforderungen ein Hindernis. Da sein Vertrag in Hoffenheim ausläuft, könnte er sich nach anderen Optionen umsehen, falls Stuttgart seine Konditionen nicht erfüllt.
Prömels vertragliche Situation lässt seine Zukunft offen. Sollte Stuttgart keine Einigung erzielen, könnte er sich einen neuen Verein suchen. Gleichzeitig könnte das mögliche Ausscheiden Stillers die Pokalsieger zwingen, ihre Mittelfeldplanung für die kommende Saison neu zu überdenken.






