Grenzüberschreitendes Wasserstoff-Projekt startet in der Dreiländerregion mit EU-Förderung
Adriane BoucseinGrenzüberschreitendes Wasserstoff-Projekt startet in der Dreiländerregion mit EU-Förderung
Neues grenzüberschreitendes Projekt soll Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion stärken
Ein neues länderübergreifendes Vorhaben soll die Wasserstoffwirtschaft in der Grenzregion zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz vorantreiben. Das H2Start-Projekt, gefördert von der EU und dem Land Baden-Württemberg, erhielt am 22. Juli 2025 den offiziellen Bewilligungsbescheid. Mit einer Förderung von 120.000 Euro zielt die Initiative darauf ab, lokale Wasserstoffnetzwerke auszubauen und neue Chancen in diesem Sektor zu eröffnen.
Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung und Erprobung grenzüberschreitender Transferformate, der Austausch bewährter Praktiken sowie die Durchführung von Workshops. Die Aktivitäten umfassen die gesamte Wertschöpfungskette – von der Wasserstofferzeugung über Lagerung und Logistik bis hin zur Nutzung. Ein weiteres zentrales Ziel ist der Ausbau von Netzwerken durch die Einbindung neuer Akteure entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette.
H2Start ist eines von 13 Projekten in Baden-Württemberg, die von der EU und dem Land gefördert werden. Beteiligt sind etablierte Partner wie die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar. In der Region sind bereits große Unternehmen wie Bosch und Linde (Deutschland) sowie Air Liquide und Lhyfe (Frankreich) ansässig, die Expertise in den Bereichen Brennstoffzellen, Wasserstoffinfrastruktur und grüner Wasserstofferzeugung einbringen.
Die Initiative soll die regionale Wasserstoffwirtschaft stärken, indem sie Unternehmen beim Aufbau lokaler Lieferketten unterstützt. Durch Zusammenarbeit und Wissensaustausch will sie das Wachstum wasserstoffbezogener Industrien im Dreiländereck beschleunigen.
Die 120.000 Euro fließen in Workshops, den Ausbau von Netzwerken und den praktischen Erfahrungsaustausch. Unternehmen der Region erhalten Zugang zu neuen Wertschöpfungsketten und grenzüberschreitenden Partnerschaften. Gelingt das Projekt, könnte es den Weg für eine stärkere Wasserstoffwirtschaft in Deutschland, Frankreich und der Schweiz ebnen.






