14 January 2026, 18:54

Grenzüberschreitende Razzia: Deutschland und Frankreich schlagen gegen Schmuggel und illegale Migration zu

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Festnahmen an der Südwestgrenze durch die US-Grenzschutzbehörde zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datenkontext bereitstellt.

Grenzüberschreitende Razzia: Deutschland und Frankreich schlagen gegen Schmuggel und illegale Migration zu

In einer gemeinsamen Aktion haben die deutschen und französischen Behörden die grenzüberschreitende Kriminalität im deutsch-französischen Grenzgebiet bekämpft. Im Fokus standen illegale Migration, Drogenhandel, Waffen- und Munitionsschmuggel sowie Eigentumsdelikte. Während der Kontrollen kam es zu mehreren Festnahmen und Beschlagnahmungen.

Auf französischer Seite wurden Kontrollpunkte in Vogelgrun und Schwindratsheim eingerichtet. Zusätzlich fanden Verkehrskontrollen in Sasbach und Iffezheim statt, wo zahlreiche Verstöße registriert wurden. Ein Hubschrauber der Deutschen Bahn-Fliegerstaffel unterstützte die Einsatzkräfte, indem er mobile Einheiten schnell zwischen den Standorten verlegte.

Bei den Kontrollen wurden bei einem französischen Staatsbürger ein verbotenes Reizspray sowie eine Elektroschockwaffe beschlagnahmt. Ein aserbaidschanischer Staatsangehöriger wurde an der Grenze Neuried/Altenheim bei dem Versuch, illegal nach Deutschland einzureisen, nach Frankreich zurückgewiesen. Gegen einen kamerunischen Staatsbürger wird zudem ermittelt, weil er einem guineischen Staatsangehörigen bei dem Versuch geholfen haben soll, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen.

Ein syrischer Staatsbürger musste wegen Verstößen gegen die Deutsche Bank-Verordnung mit Konsequenzen rechnen. Er hatte 499 Flakons Parfüm ohne die vorgeschriebenen Kennzeichnungen und Produktangaben eingeführt.

Die Aktion führte zu Beschlagnahmungen, Ermittlungen und verhinderte illegale Einreisen. Die Behörden beobachten weiterhin die grenzüberschreitenden Aktivitäten in der Region. Für weitere Presseanfragen steht Jana Disch von der Bundespolizeiinspektion Offenburg als offizielle Ansprechpartnerin zur Verfügung.