Gottschalks emotionaler Abschied bei RTL: Krebsdiagnose und letzte Show unter Spannung
Adriane Boucsein"Davor zitterten einige ganz schön" - Gottschalks emotionaler Abschied bei RTL: Krebsdiagnose und letzte Show unter Spannung
"Vorher haben manche ganz schön gezittert"
"Vorher haben manche ganz schön gezittert"
"Vorher haben manche ganz schön gezittert"
- Dezember 2025, 09:59 Uhr
Die Stimmung bei RTL war angespannt, als sich Thomas Gottschalk letzte Woche auf seinen emotionalen TV-Abschied vorbereitete. Der Sender stand kurzfristig vor der Entscheidung, ob seine letzte Show live oder mit leichter Verzögerung ausgestrahlt werden sollte. Hinter den Kulissen lagen die Nerven blank – mit einer Ausnahme: Gottschalk selbst blieb überraschend gelassen.
Nur wenige Tage vor seinem letzten Auftritt hatte er bekannt gegeben, an Krebs erkrankt zu sein und starke Schmerzmittel einzunehmen. Die Nachricht schockierte Fans und Kollegen gleichermaßen, darunter auch seinen langjährigen Freund Günther Jauch. Dieser kritisierte später die Spottkommentare in den sozialen Medien, die auf die Ankündigung folgten, und stellte infrage, ob dies wirklich Gottschalks endgültiger TV-Auftritt sein werde.
RTL entschied sich schließlich für ein "Live-on-Tape"-Format und strahlte die Sendung mit minimaler Verzögerung aus. Die Entscheidung sorgte bei einigen Mitarbeitern für sichtbare Unruhe, doch eine offizielle Begründung für die Änderung blieb aus. Jauch nutzte die Gelegenheit, um auf die weitreichenden Folgen von Krebs hinzuweisen – fast jede Familie sei irgendwie von der Krankheit betroffen.
Die vollständige Jahresrückschau mit Jauch und Oliver Pocher wird in den kommenden Tagen in zwei Teilen über die Pocher-App veröffentlicht.
Gottschalks Abschied lief unter ungewöhnlichen Umständen ab: RTL entschied sich in letzter Minute für eine zeitversetzte Ausstrahlung. Seine Krebsdiagnose verlieh dem emotionalen Ausstieg zusätzliche Schwere, während Jauchs Äußerungen die persönliche Belastung durch die Krankheit unterstrichen. Der Sender hat bisher weder erklärt, warum das Format geändert wurde, noch wer die endgültige Entscheidung traf.