Gothas Schätze begeistern tausende Besucher – bald reisen sie nach China
Bernhardine RörrichtTausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Schätze begeistern tausende Besucher – bald reisen sie nach China
Große Ausstellung in Gotha lockte tausende Besucher
Eine bedeutende Ausstellung in Gotha hat in diesem Sommer tausende Besucher angezogen. Unter dem Titel „Chinas Gold und Gothas Schätze“ war die Schau vom 22. Juni 2025 an im Herzoglichen Museum zu sehen. Gezeigt wurden 145 seltene Artefakte aus dem China des 16. Jahrhunderts, darunter mit Goldfäden durchwirkte Körbe und mit Edelsteinen besetzte Gefäße.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an. Sämtliche Exponate stammten aus der Privatsammlung von Peter Viem Kwok, einem renommierten Sammler. Während der Laufzeit zog die Schau 21.600 Besucher ins Herzogliche Museum.
Insgesamt verzeichneten die Museen der Stiftung Friedenstein im Jahr 2025 rund 149.500 Gäste. Der Erfolg dieser Ausstellung führte zu Plänen für eine Gegenveranstaltung: Noch in diesem Jahr werden Gothas eigene Kostbarkeiten nach Xi’an reisen, wo im November eine neue Ausstellung eröffnet. Kuratoren der Stiftung Friedenstein haben bereits zentrale Stücke für den Austausch ausgewählt. Zu den Highlights zählen der Ernestinische Willkomm, ein historischer Zeremonienbecher, sowie Objekte aus der ostasiatischen Sammlung der Stiftung – darunter Fächer aus der Qing-Dynastie, Rangabzeichen und ein aufwendig gestaltetes Drachengewand.
Die Gothaer Ausstellung ist zwar beendet, doch ihre Wirkung hält an. Die kommende Schau in Xi’an wird das erste Mal sein, dass diese deutschen Artefakte in China gezeigt werden. Beide Museen wollen durch die gemeinsamen Präsentationen die kulturellen Beziehungen weiter stärken.