08 February 2026, 05:02

Gil Ofarim schweigt nach Vergleich: 20.000 Euro für den Davidstern-Skandal

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht in ein Mikrofon, identifiziert als Generalstaatsanwalt.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt nach Vergleich: 20.000 Euro für den Davidstern-Skandal

Gil Ofarim hat sich nach einem Vergleich mit einem Hotelmitarbeiter nicht weiter zum Davidstern-Skandal geäußert. Der Fall, der 2021 begann, endete mit einer Zahlung von 20.000 Euro und strengen Vertraulichkeitsklauseln. Seine Anwälte bestätigten, dass rechtliche Auflagen ihm verbieten, sich öffentlich zum Vorfall zu äußern.

Der Streit eskalierte, als Ofarim einem Hotelangestellten Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Der Mitarbeiter reichte später eine Schadensersatzklage ein und forderte zunächst 40.000 Euro. Nach Verhandlungen einigten sich beide Seiten auf eine Zahlung von 20.000 Euro.

Durch Anwaltskosten und Strafzahlungen beliefen sich die Gesamtkosten für Ofarim auf etwa 70.000 Euro. Sein Anwalt Alexander Stevens bezeichnete den Fall als juristisch komplex und für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Stevens bestätigte zudem eine Unterlassungserklärung, die Ofarim daran hindert, den Skandal zu thematisieren.

Während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! hielt sich Ofarim an den Rat seiner Anwälte und mied das Thema. Medienberichten zufolge könnte er einen Teil der finanziellen Verluste durch seine Showteilnahme und mögliche Gewinnprämien ausgleichen.

Mit dem Vergleich ist das juristische Verfahren zwar abgeschlossen, doch die Vertraulichkeitsvereinbarung hält zentrale Details unter Verschluss. Ofarims Einnahmen aus Ich bin ein Star könnten die 70.000 Euro, die der Fall kostete, teilweise decken. Vorerst bleibt der Musiker jedoch an die Bedingungen der Vereinbarung gebunden.