Gaugisch hofft auf einen WM-Schub für die Frauen-Handball-Nationalmannschaft
Bernhardine RörrichtGaugisch hofft auf einen WM-Schub für die Frauen-Handball-Nationalmannschaft
Deutschlands Frauen-Handballteam bereitet sich auf die Heim-WM vor
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft steht kurz vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land. Das Team um Bundestrainer Markus Gaugisch peilt erstmals seit 2008 wieder den Einzug ins Halbfinale an. Ihr Turnier beginnt bereits an diesem Mittwoch mit dem Auftaktspiel gegen Island in Stuttgart.
Die WM hat für die Mannschaft eine besondere Bedeutung – nicht als Last, sondern als Ansporn. Gaugisch sieht den Heimvorteil als Chance, den Handball in Deutschland populärer zu machen. Vor allem in der möglichen Viertelfinale-Phase will er, dass die Spielerinnen ihre beste Leistung abrufen.
Schon in der Vorrunde wartet mit den Partien gegen Uruguay und Serbien nach dem Auftakt gegen Island eine frühe Bewährungsprobe. Zwar träumt das Team von einem tiefen Turnierverlauf, doch im Vordergrund stehen Einsatz und Leistung – nicht nur die Ergebnisse.
An Gaugischs Seite arbeiten Co-Trainer Frederick Griesbach und Torwarttrainer Jasmina Rebmann-Jankovic. Zum Kader gehören zudem erfahrene Spielerinnen wie Antje Döll, Jenny Behrend, Xenia Smits und Viola Leuchter – Vorbilder, die die nächste Generation des Handballs prägen könnten.
Ohne zusätzlichen Druck, aber mit großem Ehrgeiz geht die deutsche Auswahl in die WM. Ein erfolgreiches Turnier könnte dem Handball im Land neuen Auftrieb verleihen, ein starker Lauf wäre zugleich das beste Ergebnis seit über 15 Jahren. Die erste Prüfung steht am Mittwoch in Stuttgart gegen Island an.