Gasleck in Waghäusel-Wiesental löst Großeinsatz von Feuerwehr und Gefahrgutexperten aus
Bernhardine RörrichtGasleck in Waghäusel-Wiesental löst Großeinsatz von Feuerwehr und Gefahrgutexperten aus
Gasleck in Kunststoffwerk in Waghäusel-Wiesental löst Großeinsatz aus
Ein Gasleck in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb in Waghäusel-Wiesental führte am Montagmorgen zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Die Mitarbeiter konnten das Gebäude sicher verlassen, während Einsatzkräfte umgehend vor Ort eintrafen, um die Lage zu bewerten. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht.
Das Leck trat in der Produktionshalle auf und löste eine chemische Reaktion aus. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls arbeiteten zwölf Beschäftigte in der Fertigung, zwei weitere befanden sich im Büro. Alle Angestellten verließen das Gebäude sofort und alarmierten die Notdienste.
Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waghäusel sowie die Nord-Einsatzgruppe für Gefahrguteinsätze aus Karlsruhe trafen mit Schutzanzügen und Atemgeräten ein. Sie führten mehrfach Messungen durch, um gefährliche Stoffe in der Luft zu ermitteln. Auch Rettungsdienste und die Polizei waren vorsorglich vor Ort.
Über die Warn-App NINA wurden Anwohner in der Umgebung informiert. Nach der Bestätigung, dass keine gefährlichen Gase mehr austraten, wurde die Halle mit Industrieventilatoren belüftet. Nachdem die Freigabe erteilt wurde, konnte der Betrieb wieder an die Unternehmensleitung übergeben werden.
Der Vorfall erforderte das schnelle Eingreifen mehrerer Einsatzkräfte. Da keine Verletzungen zu verzeichnen waren und die Anlage gesichert werden konnte, kann die Produktion nun wieder aufgenommen werden. Ob es künftig Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Zwischenfälle geben wird, teilten die Behörden bisher nicht mit.






