01 January 2026, 00:56

Freiburgs Straßen werden zum Schauplatz politischer Proteste am Wochenende

Eine Gruppe von Menschen demonstriert auf einer Straße, hält Plakate, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und dem Himmel im Hintergrund.

Freiburgs Straßen werden zum Schauplatz politischer Proteste am Wochenende

Freiburg bereitet sich auf ein vielseitiges Protestwochenende vor

Am kommenden Wochenende wird Freiburg Schauplatz zahlreicher Kundgebungen und Demonstrationen sein. Von Freitag bis Samstag finden mehrere Veranstaltungen zu Themen wie Klimaschutz und internationaler Handel statt. Erwartet werden Hunderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wobei es voraussichtlich zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen kommen wird.

Den Auftakt bildet am Freitag, dem 14. November, eine Klimastreik-Demonstration. Ab 18:00 Uhr versammeln sich rund 600 Menschen am Platz der Alten Synagoge, von wo aus der Zug über die Werthmannstraße, Rempartstraße, Talstraße bis zur Kaiserbrücke führen wird. Die Veranstaltung soll gegen 22:00 Uhr enden.

Schon am Vormittag desselben Tages findet von 11:30 bis 14:30 Uhr im Mensagarten an der Rempartstraße eine kleinere Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Hier geht es gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie gegen rechtsextreme politische Tendenzen.

Am Samstag, dem 15. November, steht eine Demonstration unter dem Motto «Freiheit für Gaza» an. Ab 13:00 Uhr gibt es am Platz der Alten Synagoge einen Informationsstand, bevor um 14:00 Uhr ein Demonstrationszug mit voraussichtlich 1.000 Menschen startet. Die Route führt über den Rotteckring, Friedrichring und die Kaiser-Joseph-Straße, ehe sie zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Ebenfalls am Samstag findet von 9:30 bis 12:30 Uhr auf dem Augustinerplatz eine separate Kundgebung gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen statt.

Die Stadt warnt vor kurzfristigen Straßensperrungen und möglichen Einschränkungen im Straßenbahnverkehr. Obwohl Parkhäuser voraussichtlich geöffnet bleiben, müssen Autofahrerinnen und Autofahrer entlang der Demonstrationsrouten mit Verzögerungen rechnen.

Die Proteste decken ein breites Spektrum politischer und gesellschaftlicher Themen ab. Verkehrsbehinderungen sind insbesondere auf den geplanten Marschrouten zu erwarten. In den verfügbaren Berichten wurden keine Verantwortlichen oder Organisatorinnen und Organisatoren namentlich genannt.