Freiburg und Stuttgart: Zehn Jahre nach dem Pokal-Drama kehrt die Rivalität zurück
Philipp NetteFreiburg bei VfB: Schuster will 'Trauma' 'verarbeiten' - Freiburg und Stuttgart: Zehn Jahre nach dem Pokal-Drama kehrt die Rivalität zurück
SC Freiburg und VfB Stuttgart treffen im DFB-Pokal-Halbfinale erneut aufeinander – eine zehn Jahre alte Rivalität wird wiederbelebt. Der am 21. oder 22. April in Stuttgart ausgetragene Kräftemessen weckt Erinnerungen an das Duell von 2013. Diesmal wollen Freiburgs Trainer und Kapitän die damalige Niederlage in einen Sieg umwandeln.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams in einem Pokal-Halbfinale datiert aus dem Jahr 2013, als Stuttgart mit 2:1 die Oberhand behielt. Damals standen sowohl Julian Schuster als auch Matthias Ginter für Freiburg im Mittelfeld. Heute führt Schuster die Mannschaft als Cheftrainer an, während Ginter nach wie vor eine Schlüsselfigur in der Abwehr ist.
Freiburgs letzter Pokal-Finaleinzug liegt zwei Jahre zurück: 2022 unterlagen sie RB Leipzig im Elfmeterschießen. In dieser Saison zog die Mannschaft nach einem dramatischen Viertelfinale gegen Hertha BSC ins Halbfinale ein – nach einem 1:1 nach 120 Minuten setzte sich Freiburg im Elfmeterschießen mit 5:4 durch. Es ist bereits ihr zweiter Halbfinaleinzug innerhalb von fünf Jahren, nachdem sie 2021/22 erneut gegen Stuttgart ausschieden.
Im anderen Halbfinale trifft Bayer 04 Leverkusen auf den FC Bayern München. Die Sieger beider Partien ziehen ins Finale nach Berlin ein.
Vor dem Spiel lockerte Ginter die Stimmung mit einem Scherz auf: Er und Schuster könnten ja wieder als Sechser auflaufen. Doch der Fokus bleibt ernst – die Revanche für die schmerzhafte Niederlage von 2013 treibt sie an.
Das anstehende Halbfinale hat für Freiburg besondere Brisanz, denn Schuster und Ginter trägt die Niederlage von damals noch immer mit sich. Ein Sieg würde sie erstmals seit 2022 wieder ins Finale bringen. Die Bühne ist bereitet für ein packendes Wiedersehen in Stuttgart.






