Freiburg Coach Struggelt mit Tränen
SC Freiburgs Trainer kämpft mit den Tränen
Nach einem turbulenten Jahresende kämpfte Julian Schuster mit den Tränen.
- Dezember 2025, 23:10 Uhr
Sport, Fußball
Der SC Freiburg sicherte sich in einem chaotischen Saisonfinale einen packenden 4:3-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Der Erfolg katapultierte die Mannschaft auf Platz neun der Bundesliga mit 20 Punkten und hält die ferne Hoffnung auf internationales Fußballgeschäft am Leben. Cheftrainer Julian Schuster hatte nach dem Spiel sichtbar mit seinen Emotionen zu kämpfen – es war sein letztes Spiel an der Seitenlinie des Clubs.
Die Partie war eine Achterbahnfahrt: Freiburg geriet zweimal in Rückstand, kämpfte sich aber jedes Mal dramatisch zurück. Am Ende setzte sich Schusters Team mit 4:3 vor heimischem Publikum durch. Der Sieg verlängerte ihre ungeschlagene Serie in der Liga und verleiht ihrem DFB-Pokal-Vorhaben zusätzlichen Schwung. Dort treffen sie Mitte Februar auf Hertha BSC, um den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.
Nach dem Schlusspfiff war Schuster sichtlich bewegt, wischte sich Tränen weg, als er sich an Spieler und Fans wandte. Seine emotionale Reaktion kam nicht von ungefähr – das Spiel markierte das Ende seiner Amtszeit bei Freiburg, einem Verein, mit dem er eine enge Verbindung aufgebaut hatte. Selbst im hitzigen Spielverlauf zeigte er Leidenschaft: In der Nachspielzeit sah er die Gelbe Karte, nachdem er gegen eine Freistoßentscheidung protestiert hatte.
Im Anschluss lobte der Trainer die Widerstandskraft seiner Mannschaft und betonte ihren Kampfgeist trotz aller Rückschläge. Der Sieg bescherte Freiburg einen versöhnlichen Saisonabschluss, auch wenn die europäischen Träume mit nur noch zwei ausstehenden Spielen kaum noch realistisch sind.
Nun richtet sich der Fokus auf den DFB-Pokal, wo ein Erfolg gegen Hertha BSC den Einzug ins Halbfinale bedeuten würde. Schuster verlässt den Verein mit einem hart erkämpften Sieg im Gepäck, während die späte Saisonform der Mannschaft einen Funken Hoffnung für die kommende Spielzeit weckt. Der emotionale Abschied unterstrich die besondere Verbindung zwischen dem Trainer und seinen Spielern – und setzte einen bewegenden Schlusspunkt unter seine Zeit in Freiburg.