Frau in Aalen von eigenem Kampfhund schwer verletzt – Polizei erschießt Tier
Philipp NetteFrau in Aalen von eigenem Kampfhund schwer verletzt – Polizei erschießt Tier
Schwerverletzte nach Angriff durch eigenen Hund in Aalen
Eine 63-jährige Frau wurde am Freitagnachmittag in Aalen schwer verletzt, nachdem sie von ihrem eigenen Hund angegriffen worden war. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:10 Uhr in der Gartenstraße, wo sich das Tier – ein als Kampfhund eingestufter Hund – plötzlich aggressiv gegen seine Halterin und weitere Anwesende wandte. Die Polizei musste später von der Schusswaffe Gebrauch machen, um den Angriff zu stoppen.
Die Frau wurde von ihrem Deutschen Schäferhund ins Gesicht und in den Arm gebissen und erlitt dabei schwere Verletzungen. Passanten alarmierten den Rettungsdienst, und ein Krankenwagen brachte sie zur Behandlung ins Krankenhaus. Trotz der Schwere der Wunden wurde ihr Zustand als stabil beschrieben.
Als die Beamten am Tatort eintrafen, zeigte der Hund weiterhin stark aggressives Verhalten. Er ging auf Passanten los, sodass die Polizei sofort handeln musste. Nach vergeblichen Versuchen, das Tier unter Kontrolle zu bringen, blieb den Einsatzkräften keine andere Wahl, als es zu erschießen. Die Behörden gaben den Namen des Hundes nicht bekannt. Die Rasse, die als Kampfhund eingestuft wird, war zwar für aggressives Verhalten bekannt, doch über Vorfälle mit diesem spezifischen Tier war bisher nichts aktenkundig.
Die Frau erhielt medizinische Versorgung; ihre Verletzungen gelten als nicht lebensbedrohlich. Der Hund wurde vor Ort getötet, um weitere Gefahren für die Öffentlichkeit abzuwenden. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den genauen Umständen des Angriffs.