03 February 2026, 04:55

Festnahme am Bahnhof Kehl: Ägypter mit Drogen und Einreiseverbot erwischt

Ein Plakat, das einen rauchenden Zug auf Schienen zeigt, umgeben von Pflanzen auf der linken Seite und einem Himmel im Hintergrund, mit der Beschriftung "Das Gefährdungssignal" unten.

Festnahme am Bahnhof Kehl: Ägypter mit Drogen und Einreiseverbot erwischt

38-Jähriger Ägypter am Bahnhof Kehl festgenommen

Am 29. Januar wurde ein 38-jähriger Mann aus Ägypten am Bahnhof Kehl vorläufig festgenommen.

Der Mann war bei einer routinemäßigen Kontrolle in einem grenzüberschreitenden Fernzug aufgefallen. Ein Fingerabdruckscan bestätigte, dass gegen ihn ein aktiver Haftbefehl wegen Verstoßes gegen ein bestehendes Einreiseverbot vorlag.

Bei einer späteren Durchsuchung fanden die Behörden Cannabisharz in seinem Besitz. Nun muss er sich wegen versuchter illegaler Einreise und unerlaubten Drogenbesitzes verantworten.

Da er die verhängte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er zu einer zehntägigen Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt verurteilt. Der Fall reiht sich in eine bundesweite Entwicklung strengerer Grenzkontrollen an deutschen Bahnhöfen ein: Allein 2024 gab es rund 1.200 ähnliche Festnahmen. Kehl, ein zentraler Grenzübergang zwischen Frankreich und Deutschland, bleibt dabei ein besonderer Brennpunkt.

Genaue Zahlen zu Festnahmen wegen ungültiger Papiere oder Verstößen gegen Einreiseverbote in Kehl der vergangenen drei Jahre liegen nicht in zusammengefasster Form vor.

Die Festnahme des Mannes unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Grenzkontrollen in Deutschland durchzusetzen. Die zehntägige Haftstrafe wurde verhängt, nachdem er die Geldbuße nicht zahlen konnte. Der Vorfall zählt zu den dokumentierten Fällen illegaler Einreise und drogenbezogener Straftaten an Bahnkontrollpunkten.