21 December 2025, 12:59

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Ein Tisch mit einer Vase und einigen Spielzeugen darauf.

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Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Ein ungewöhnliches Familienerbstück sorgte diese Woche in der deutschen Version von „Bares für Rares“ für Verwirrung. Jutta Kunze und ihr Sohn Jason brachten ein großes, aufwendig gestaltetes Gefäß in die Sendung – in der Hoffnung auf einen hohen Verkaufserlös. Zunächst vermutete sogar Moderator Horst Lichter, es handele sich um eine Urne und nicht um ein Dekorationsstück.

Doch wie Experte Colmar Schulte-Goltz enthüllte, war das Gefäß in Wahrheit eine Vase der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) aus dem Jahr 1921. Lichters erste Einschätzung als Urne löste zwar Gelächter aus, doch die Geschichte der Vase sollte sich als noch kurioser erweisen. Jutta erinnerte sich, wie ihre Mutter einst den Deckel der Vase – in dem sich ein Frosch verbarg – als „Drohmittel“ während der Mahlzeiten nutzte.

Jason hatte vorgeschlagen, die Vase als Blumenbehälter umzufunktionieren, während seine Mutter über die niedrigen Gebote verzweifelte. Die Händler Walter „Waldi“ Lehnertz und Ferdinand Resul Adanir starteten mit bescheidenen Angeboten ab 80 Euro. Jason hatte sich 1.000 Euro erhofft, doch Schulte-Goltz taxierte den Wert auf 400 bis 450 Euro.

Enttäuscht von den Geboten beschlossen Mutter und Sohn, die Vase zu behalten. Zudem klärte die Sendung auf, dass ein weiteres, ebenfalls für Urnen gehaltenes Vasenpaar von der Manufaktur Thomas (Deutschland) stammte und um 1900 datiert wurde.

Die KPM-Vase blieb unverkauft – Jutta und Jason nahmen sie wieder mit nach Hause. Zwar blieb der Wert hinter den Erwartungen zurück, doch nun kennen sie die wahre Herkunft und Geschichte des Stücks. Die Folge zeigte einmal mehr: Selbst Experten können von ungewöhnlichen Antiquitäten überrascht werden.